Riesen-Schock auf Sylt: Vordach stürzt ein, niemand verletzt
Schock auf SyltPfusch am Bau? Vordach kracht auf Gehweg

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Im Zentrum von Westerland (Sylt) war am Montagabend das Beton-Vordach eines Mehrfamilienhauses mit Geschäften auf den Bürgersteig gestürzt.
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Riesen-Schock in Westerland! Ein ohrenbetäubender Lärm riss die Menschen plötzlich aus ihrem Alltag. Im Herzen der Nordsee-Insel Sylt krachte das Vordach eines Gebäudes herunter. Überall lagen Trümmer, doch wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden.
In Westerlands Zentrum stürzte die Beton-Überdachung eines Wohn- und Geschäftshauses auf den Gehweg. Eine Sprecherin der Polizei gab bekannt, dass bei diesem Zwischenfall glücklicherweise keine Personen zu Schaden kamen. Die Konstruktion war auf einer Strecke von ungefähr 30 Metern herabgebrochen.
Einsturz an der „Sylter Welle“
Der Schauplatz des Geschehens ist die Dr.-Nicolas-Straße, genau gegenüber vom bekannten Freizeitbad „Sylter Welle“ und nur wenige Schritte vom Strand entfernt.
Bei dem betroffenen Bauwerk handelt es sich um einen Komplex mit Ladenlokalen im Parterre und Ferienappartements in den oberen Stockwerken. Nach dem Kollaps bedeckten massive Betonbrocken den Fußweg.
Ein Großaufgebot von Helfern war schnell zur Stelle, darunter ein Notarzt, die Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk (THW). Die Personen, die in dem Haus wohnen, mussten es aus Sicherheitsgründen kurz verlassen, durften aber nach einer Inspektion wieder in ihre Domizile zurück.
Ein Bausachverständiger konnte Entwarnung geben: Für das Haus und seine Bewohner bestehe keine weitere Bedrohung. Ausweichquartiere wurden für diejenigen organisiert, die sich trotzdem nicht mehr sicher fühlten.
War Pfusch am Bau die Ursache?
Die Ermittler hegen derzeit den Verdacht, dass Baumängel zum Einsturz geführt haben könnten.
Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf einen Betrag im fünf- oder sechsstelligen Bereich geschätzt. Laut „Sylt1-TV“ hatte ein gewaltiger Knall die Anwohnerschaft alarmiert. Wie der „Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (shz)“ außerdem meldet, machte sich der Leiter des Ordnungsamtes, der unweit wohnt, selbst ein Bild von der Situation. (dpa/red)
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