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Zur Saison 2024Härtere Strafen für Party-Exzesse: Mallorca-Regierung greift erneut durch

Die gut besuchte Partymeile Schinkenstraße auf Mallorca bei Einbruch der Nacht.

Party-Exzesse am Ballermann, hier die Schinkenstraße, sind der Balearen-Regierung ein Dorn im Auge.

Seit Jahren kämpft die Balearen-Regierung gegen Party-Exzesse. Nun soll ein neues Maßnahmenpaket kommen. 

von Luisa Maria Stickeler (ls)

Party ohne Ende! Am Ballermann sorgen jedes Jahr tausende junge Menschen für ausgelassene Stimmung. Worauf Urlauberinnen und Urlauber oft das ganze Jahr hinfiebern, ist den Menschen vor Ort ein Dorn im Auge.

Seit Jahren versucht die Regierung auf den Balearen dem ausschweifenden Verhalten der Touristinnen und Touristen Einhalt zu gebieten. Nun soll ein neues Dekret gegen die Exzesse in Kraft treten – und zwar voraussichtlich schon zur Saison 2024, wie Tourismusminister Jaume Bauzá verlauten ließ.

Mallorca: Regierung plant neue Maßnahmen gegen Party-Exzesse

Wie die „Mallorca Zeitung“ berichtet, stehen noch nicht alle Einzelheiten fest. Es soll allerdings einige Änderungen im Vergleich zur Anfang 2020 verabschiedeten Initiative geben.

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Diese hatte bereits den Alkoholverkauf in den besonders betroffenen Gebieten eingeschränkt – nicht nur auf Mallorca, sondern beispielsweise auch auf Ibiza. Das sollte verhindern, dass Urlauberinnen und Urlauber nachts neuen Alkohol kaufen. Nun sollen die Maßnahmen zumindest im Falle von Mallorca auf die ganze Insel ausgeweitet werden. 

Und nicht nur das: Auch für die Touristinnen und Touristen ändert sich einiges. Die Strafen für ihr Fehlverhalten sollen höher ausfallen – unter anderem für das sogenannte Balconing.

Um die Zielgruppe (junge Leute im Alter zwischen 16 und 25) auf die bevorstehenden Maßnahmen und Strafen aufmerksam zu machen, plane die Balearen-Regierung zunächst in Großbritannien eine Kampagne ins Leben zu rufen.

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Schon die erste Initiative soll Wirkung gezeigt haben: Im vergangenen Sommer habe es bereits weniger Exzesse gegeben, betonte Bauzá der „MZ“ zufolge, legte allerdings keine Zahlen vor.

Mallorca machte zuletzt immer wieder Schlagzeilen aufgrund von mehreren mutmaßlichen Gruppenvergewaltigungen. Auch gegen mehrere Deutsche wird derzeit ermittelt.