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Mallorca Sauftourismus gerät außer Kontrolle – Lokale führen radikale Maßnahme ein

Dichtes gedränge herrscht an der „Bierstraße“ auf Mallorca am Ballermann.

Dichtes Gedränge herrscht an der „Bierstraße“ auf Mallorca am Ballermann.

„Noch schlimmer als davor“, schildern viele auf Mallorca die Zustände in der Partyregion am Ballermann. Jetzt stemmen sich Lokale gegen den Sauftourismus.

Urlaub auf Mallorca ist wieder attraktiv geworden. Seit die Corona-Schutzmaßnahmen gefallen sind, strömen wieder tausende Touristen auf die Insel. Auch mit negativen Folgen, denn auch der von Einheimischen verpönte Sauftourismus an der Playa de Palma ist mit voller Wucht zurück.

Heftige Trinkgelage, Lärmbelästigung, für die Bewohnerinnen und Bewohner sind die Zustände in den Ausgehvierteln in Palma de Mallorca kaum auszuhalten. Viele sind entsetzt, doch die Polizei und die Behörden tun wenig gegen die Partyexzesse.

Party auf Mallorca stören Bevölkerung – Lokale führen drastische Maßnahme ein

Und die Partysaison ist bereits in vollem Gange. Die Regionalregierung hat schon seit Jahren angekündigt, den Partytourismus einzudämmen. Doch nach den Corona-Einschränkungen scheinen die Urlauber die verlorenen Jahre mit aller Macht wieder aufholen zu wollen.

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Doch einige Lokalbetreiber wollen die Zustände offenbar nicht mehr hinnehmen und stemmen sich nun mit einer drastischen Maßnahme gegen das Partyvolk.

Elf Restaurants am Ballermann haben am Dienstag (14. Juni) ihre Pläne vorgestellt. So müssen die Gäste einen Dresscode einhalten, wenn sie in den Lokalen bedient werden wollen.

Mallorca: Lokale am Ballermann führen diese Regeln ein

In Restaurants wie dem „Bikkini Beach“ oder dem „Ginger“ ist der „Mallorca Zeitung“ ab sofort verboten:

  • Ärmellose Shirts
  • Badehosen
  • Flipflops
  • Verkleidungen und Accessoires von Straßenhändlern
  • Fußballtrikots
  • Shirts, die Lokale bewerben, die den Alkoholkonsum anpreisen

Die teilnehmenden Restaurants sind: Ginger Beach, Bikkini Beach, El Chringuito Beach House, Bonito Kitchen & Cocktails, Chalet Siena, Upper Mallorca, 800 Steakhouse, Little Italy, Emegé, Katagi Blau, Living Room. Hier kommt man in Zukunft nur noch rein, wenn man „Smart Chic“ gekleidet ist.

Hinter den Maßnahmen steckt die Initiative „Palma Beach“, die 2016 von Unternehmerinnen und Unternehmern gegründet wurde, um die Gegend aufzuwerten. Ob die Maßnahmen nun wirklich dazu geeignet sind, um dem Partytreiben Einhalt zu gebieten, sei dahingestellt. (jv)

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