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Anfragen verdreifachtKriegsangst: Superreiche flüchten nach Mallorca

Makler Marcel Remus (kleines Foto) spricht von einem Ansturm auf Luxusimmibilien auf Mallorca.

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Makler Marcel Remus (kleines Foto) spricht von einem Ansturm auf Luxusimmibilien auf Mallorca.

Aktualisiert

Die Krise in Nahost sorgt für eine Flucht der Superreichen – weg von Dubai, hin zur Lieblingsinsel der Deutschen.

Für den Tourismus im Hochpreissegment hat der jüngste Konflikt in Nahost unmittelbare Konsequenzen.

Kaum war die Auseinandersetzung 48 Stunden alt, da glühten bei Immobilien-Profi Marcel Remus schon die Leitungen. Urlauber aus den USA, der Schweiz, Österreich und Deutschland möchten anstelle von Abu Dhabi oder Dubai lieber die beschauliche Baleareninsel ansteuern.

Irre Summen: Bis zu 100.000 Euro für eine Woche

„Seit der Situation in Dubai haben sich die Anfragen für Villenvermietungen verdreifacht“, erklärt der Geschäftsmann. Insbesondere Urlauber, die ursprünglich ihre Ferien über Ostern oder im Mai in den exklusiven Herbergen Dubais geplant hatten, disponieren nun um.

„Jetzt fragen sie nach Villen in Top-Lagen auf Mallorca, um ihren Urlaub hier zu verbringen“, berichtet Remus. Das berichtet „Mallorca Magazin“.

Der Ansturm übertrifft die verfügbaren Kapazitäten deutlich. Remus zufolge bekommt er „viel mehr Anfragen für Immobilien, als wir in unserem Portfolio haben“. Die finanziellen Mittel der Interessenten sind dabei gewaltig: Bestimmte Kunden kalkulieren mit bis zu 100.000 Euro wöchentlich, nur um eine angemessene Bleibe zu mieten.

Diese Entwicklung bestätigt José Miguel Artieda, der Präsident der balearischen Immobilienmaklerkammer, und spricht von einer „gewissen Hysterie“. Er schildert: „Menschen, die in Dubai lebten, haben beschlossen, zurückzukehren.“

Überdies seien Käufer und Käuferinnen aus Dubai schon auf der Suche nach Anwesen auf der Insel im Wert von zwei bis fünf Millionen Euro. Sein Fazit ist eindeutig: „Es gibt Bewegung und Interesse an Mallorca.“

Der Verband ABINI zeigt sich demgegenüber ein wenig verhaltener. Zwar räumt man „vereinzelte Fälle“ ein, erkennt jedoch nichts, „was außerhalb der Norm liegt oder was es vor einem Monat oder einem Jahr nicht auch schon gab“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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