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Streik-Hammer auf MallorcaJetzt trifft es die Schwächsten am Flughafen

Flugzeuge, Flughafenpersonal und Fahrzeuge

Copyright: IMAGO / fossiphoto

Flugzeuge, Flughafenpersonal und Fahrzeuge.

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Ausstand am Flughafen Palma! Das Hilfspersonal streikt.

Am Airport von Mallorca steht Passagieren mit Bewegungseinschränkungen eine harte Zeit bevor. Die Belegschaft des PMR-Assistenzdienstes begann nach schwierigen Gesprächen am Dienstagmorgen (26.5.) mit einem zeitlich unbegrenzten Teilausstand. Diese Angestellten unterstützen Personen mit Behinderung bei der Orientierung auf dem weitläufigen Areal.

Ursprünglich war der Beginn des Ausstands für Montag (25.5.) geplant. Ein kurzfristig anberaumtes Gespräch mit dem Arbeitsministerium der Balearen führte zu einem vorübergehenden Aufschub, aber eine Übereinkunft zwischen der Arbeitnehmervertretung und der Firma Adelte kam nicht zustande. Bereits am vorausgegangenen Wochenende verliefen diverse Gesprächsrunden ergebnislos. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Gespräche final geplatzt

Am Montag eskalierte die Atmosphäre bei den Gesprächen komplett. Die Unterredungen zogen sich bis zum Abend ohne Resultat, wie ein Sprecher des Betriebsrats berichtete. Ein finales Angebot der Angestellten wurde von der Unternehmensführung zurückgewiesen. Doch was dann kam, war die eigentliche Eskalation. „Als wir dem Unternehmen mitteilten, dass wir dann unseren Streik fortsetzen, informierten sie uns darüber, dass es keine weiteren Verhandlungen mehr geben werde und dass alle bis dahin vereinbarten Punkte wieder zurückgenommen würden“, so der Betriebsratssprecher.

Forderungen der ausgelaugten Belegschaft

Die Angestellten setzen sich für verbesserte Konditionen bei der Arbeit und eine gerechte Entlohnung ein. Ein Kernanliegen ist die Erhöhung des garantierten Jobvolumens laut Vertrag auf wenigstens 62,5 Prozent. Zusätzlich fordern sie für saisonale Festangestellte eine Zusicherung von wenigstens 75 Prozent der normalen Arbeitsstunden während der Monate Mai, Juni, September und Oktober.

Des Weiteren bestehen die Arbeitnehmervertretungen auf planbare freie Tage, das Einhalten von Pausenregelungen sowie eine nachträgliche Vergütung für Überstunden aus dem letzten Jahr. „Es gab vom Unternehmen aus nicht eine Geste des Nachgebens, dabei ist es unverschämt, über solche Dinge überhaupt verhandeln zu müssen“, erklärte der Sprecher des Betriebsrats.

Diese Zeiten sind vom Streik betroffen

Die Belegschaft plant, ihre Tätigkeit auf unbestimmte Zeit zu festgelegten Stunden niederzulegen, solange die Geschäftsführung kein Entgegenkommen zeigt. Die Arbeitsniederlegungen sind für Montage von 12.00 bis 15.00 Uhr und 18.00 bis 21.00 Uhr angesetzt. Dienstags wird von 5.00 bis 7.00 Uhr, 12.00 bis 14.00 Uhr sowie 18.00 bis 20.00 Uhr gestreikt. Für Mittwoch und Freitag gelten dieselben Zeitfenster wie am Montag. Am Donnerstag gelten die Dienstags-Zeiten. Für Samstage ist ein ganztägiger, 24-stündiger Ausstand geplant, während sonntags die Arbeit von 12.00 bis 15.00 Uhr und von 21.00 bis 23.59 Uhr ruht.

Schon am Freitag (22.5.) hatte ein Sprecher des Betriebsrats hervorgehoben, dass zahlreiche Angestellte aufgrund der immensen Belastung und des Drucks mental und physisch erschöpft sind. Ihnen setzen nicht nur das hohe Arbeitspensum und eine unzureichende Einsatzplanung zu, sondern ebenso die Verärgerung der Fluggäste, welche sich oft über die mangelhafte Koordination beklagen und mitunter sogar feindselig auftreten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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