Am Nürburgring kam es am Pfingst-Wochenende zu massivem Chaos.
Chaos-Wochenende am NürburgringÜber ein Dutzend Unfälle – Vorfall sorgt für Kopfschütteln

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Zuschauer beobachten am Parkplatz am Streckenabschnitt „Brunchen“ am Nürburgring die Touristenfahrten (Archivbild).
Tausende feierten am Nürburgring eine friedliche Motorsport-Party. Doch für einige Raser endete das Wochenende mit Blaulicht und dicken Strafen.
Das sonnige Wetter lockte am Pfingst-Wochenende unzählige Motorsport-Fans in die Eifel. Am legendären Nürburgring genossen die meisten die Atmosphäre. Doch nicht alle hielten sich an die Regeln, weshalb die Beamten mehrfach einschreiten mussten. Die Bilanz: mehr als ein Dutzend Kollisionen.
Heftige Bilanz: 16 Unfälle rund um die Rennstrecke
Die Polizeiinspektion Adenau verzeichnete über das gesamte Wochenende 16 Verkehrsunfälle im Bereich der Strecke. Neun davon endeten lediglich mit Blechschaden. Bei sechs weiteren Zusammenstößen gab es allerdings Verletzte. Ein Sprecher der Mayener Polizei gab jedoch Entwarnung: „Glücklicherweise trugen die Unfallbeteiligten hierbei keine schwereren Verletzungen davon“.
Ein weiterer Vorfall sorgt für Kopfschütteln: Ein Unfallbeteiligter beging Fahrerflucht. Die Hintergründe sind noch völlig offen. „Die Ermittlungen hierzu dauern an“, teilten die Behörden mit.
Doch das war noch nicht alles. Einige Adrenalin-Junkies verlagerten den Kick von der Piste auf öffentliche Straßen. Beamte konnten ein verbotenes Autorennen zwischen zwei Fahrern stoppen. Für einen der Beteiligten endete die Fahrt sofort: Sein Wagen wurde sichergestellt und die Fahrerlaubnis ist er los. Die Fahndung nach dem zweiten Raser läuft.
Hunderte Raser bei Kontrollen erwischt
Auch die Geschwindigkeitskontrollen rund um den Ring waren erfolgreich. Mehrere hundert Fahrer gingen den Beamten ins Netz. Auf der Bundesstraße 258 bei Meuspath löste der Blitzer allein 285 Mal aus. Weitere 50 Tempoverstöße registrierte die Polizei auf der B257 bei Quiddelbach.
Die Folgen für die erwischten Fahrer sind drastisch. „Zum Teil haben die verantwortlichen Verkehrsteilnehmer hier mit empfindlichen Geldbußen und Verhängung von Fahrverboten zu rechnen“, so ein Sprecher der Polizei. Man werde die Raser- und Poser-Szene auch künftig genau beobachten und mit konsequenten Maßnahmen gegen die Verstöße vorgehen. (red)
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