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Todesdrama in LinzEhefrau schlug vor Amoklauf Alarm bei der Polizei

Toter und Schwerverletzter nach Messerangriff in Österreich

Copyright: Fotokerschi / Werner Kerschbaumm/APA/dpa

Der tödlichen Messerattacke in Linz waren ein Streit und eine Amokdrohung vorausgegangen.

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Ein furchtbares Verbrechen erschüttert Linz: Zwei junge Männer zeigten Mut und wollten nur einen Konflikt deeskalieren. Wenig später wurden sie Ziel eines grausamen Angriffs mit einem Messer – ein 26-Jähriger überlebte nicht.

Die österreichische Stadt Linz steht unter Schock. Ein junger Afghane ist tot, ein anderer verletzt – weil sie anderen helfen wollte und sich mutig einem Angreifer entgegenstellte.

Inzwischen gibt es neue Details zu der schrecklichen Tat. Demnach haben die beiden späteren Opfer laut Polizei vor der Messerattacke versucht, einen Streit zu schlichten.

Opfer wollten Streit schlichten

Der 34-jährige Verdächtige hatte den Angaben zufolge einen Autofahrer angepöbelt. Die „Kronen Zeitung“ zitierte einen Augenzeugen. Er sagte aus, dass ein Autofahrer gehupt habe, weil ein Fußgänger unmittelbar vor ihm über die Straße gegangen sei. „Daraufhin hat dieser aber mit der Faust gegen dessen Außenspiegel geschlagen und wollte auf ihn losgehen“, so der Augenzeuge weiter.

Die zwei Afghanen seien dem Autofahrer zu Hilfe geeilt und hätten den rabiaten Fußgänger nachdrücklich aufgefordert, diesen in Ruhe zu lassen. Der aggressive Mann lauerte ihnen laut Polizei später auf.

Der mutmaßliche Täter soll die beiden Männer offenbar verfolgt haben, als diese einen Friseurbesuch beendeten. Dann folgte der hinterhältige Angriff: Den Behörden zufolge stach er dem 24-Jährigen von hinten in den Nacken.

Sein 26 Jahre alter Freund versuchte noch zu entkommen, stürzte jedoch. Der 34-Jährige soll dann auf den am Boden liegenden Mann eingetreten und ihm in den Rumpf gestochen haben. Im Krankenhaus verstarb der junge Mann an seinen gravierenden Verletzungen. Sein 24 Jahre alter Landsmann erlitt schwere Verletzungen.

Eigene Frau schlug bei der Polizei Alarm

Der Tatverdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen. Er sei noch nicht befragt worden, sagte ein Polizeisprecher. Gegen den 34-Jährigen aus Linz mit kroatischer Staatsangehörigkeit werde wegen Mordverdachts ermittelt.

Ein erschütterndes Detail des Falls: Der Verdächtige war den Beamten kein Unbekannter. Seine Frau hatte ihn gemeldet, nachdem er ihr gegenüber eine Gewalttat angedroht hatte. Ein Polizeisprecher stellte klar, dass die Drohung keinen politischen Hintergrund hatte.

Die tödliche Attacke mit dem Messer ereignete sich, während bereits eine Fahndung nach dem 34-Jährigen lief. Kurze Zeit darauf gelang den Ermittlern die Festnahme des Verdächtigen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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