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LGBTQI+-Community wehrt sichSkandal-Aktivistin will Rede halten, plötzlich passiert es

Kellie-Jay Keen-Minshull, auch als „Posie Parker“ bekannt, begleitete ihren Auftritt in Auckland mit einem Live-Stream auf Youtube.

Kellie-Jay Keen-Minshull, auch als „Posie Parker“ bekannt, begleitete ihren Auftritt in Auckland mit einem Live-Stream auf Youtube. 

Kellie-Jay Keen-Minshull, auch bekannt als „Posie Parker“, gilt nicht nur in ihrer Heimat als hochumstritten. In Australien sorgte sie für einen Skandal-Auftritt, wollte anschließend in Neuseeland auftreten. Doch das wussten LGBTQI+-Protestierende mit einer Saft-Aktion zu verhindern.

In Australien sorgte die britische Anti-Trans-Aktivistin „Posie Parker“ für einen Eklat – die „Kiwis“ aber ließen sie nicht ein Wort sprechen. Sie sorgten mit einer Saft-Aktion dafür, dass Kellie-Jay Keen-Minshull ihre umstrittenen Meinungen in Neuseeland verbreiten konnte. 

Massive Proteste von LGBTQI+-Demonstrierenden haben dafür gesorgt, dass die Britin die Heimreise antreten musste – ohne auch nur ein Wort in einer Rede zu halten.

Neuseeland: Skandal-Aktivistin kann Rede nicht halten

„Posie Parker“ – sie steht in den englischsprachigen Medien regelmäßig in den Schlagzeilen für ihre skandalösen Aussagen und ihr zweifelhaftes Menschenbild: Sie ist eine Aktivistin des „Trans-Exclusionary Radical Feminism“ („Trans-ausschließender radikaler Feminismus“, kurz TERF), spricht Transmenschen ihre Rechte ab.

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Sie tritt als radikale Feministin auf und will Transphobie salonfähig machen. Gleichzeitig ist sie auch eine Art „Trojanisches Pferd“ für andere, rassistische Gruppierungen, wie sich nun bei einem ihrer Auftritte zeigte. Als sie in Australien aufgetreten ist, wurde sie von Vertretern der „White Supremacy“ begleitet, wie der britische „Guardian“ berichtet. Sie zeigten offen den Hitlergruß, was für einen Eklat sorgte.

Der australische Bundesstaat Victoria erklärte im Anschluss, man wolle so schnell wie möglich diese Geste verbieten. 

LGBTQI+-Demonstrierende mit massiven Protesten in Auckland

In der Folge hatten sich LGBTQI+-Protestierende dafür starkgemacht, dass „Posie Parker“ nicht in Neuseeland auftritt, um derlei skandalöse Szenen dort zu vermeiden. Sie argumentierten, dass sie eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstelle.

Doch der Oberste Gerichtshof in dem Land hatte keinen Weg gesehen, einen Bann auszusprechen. „Posie Parker“ durfte einreisen. 

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Allerdings: Ihre Rede halten konnte sie nicht. Dafür haben dann die Demonstrierenden in Auckland mit massiven Protesten gesorgt. Über 1.000 Gegnerinnen und Gegner der Anti-Trans-Aktivistin trafen auf deutlich weniger Unterstützerinnen und Unterstützer, sie buhten „Posie Parker“ aus, pfiffen. 

Und als sie auf der Bühne stand, passierte es plötzlich. Eine Teilnehmerin übergoss die Britin mit Tomatensaft. „Posie Parker“ selbst dokumentierte den Vorfall auf ihrem YouTube-Account mit einem Livestream.

„Ich habe große Angst um diesen Ort“, sagte sie, als sie ging. „Dieses Land ist am Arsch.“ Inzwischen soll Keen-Minshull das Land wieder verlassen haben, eine offizielle Bestätigung gibt es dafür aber nicht. (mg)