Kartenzahlung Deutsche Bahn kämpft mit Einschränkungen, auch beliebte Drogeriekette hat Probleme

„Keine Kartenzahlung möglich“ steht auf einem Schild am Eingang eines Drogeriemarktes in Bremen.

„Keine Kartenzahlung möglich“ steht auf einem Schild am Eingang eines Drogeriemarktes in Bremen. Die Probleme mit Kartenzahlungen in vielen Geschäften halten an.

Kartenzahlungen sind bei vielen Unternehmen weiterhin nicht möglich. Betroffen sind aktuell etwa die Deutsche Bahn oder die Drogeriemarktkette dm. Letztere meldet Probleme bei Kreditkarten.

Die Probleme mit Kartenzahlungen in vielen deutschen Geschäften halten an. Hintergrund ist eine Störung eines weit verbreiteten Bezahlterminals des US-Herstellers Verifone, das mehrere Zahlungsdienstleister in Deutschland verwenden. 

Nach „Tagesspiegel“-Informationen ist auch die Deutsche Bahn betroffen.

„Leider kann es aktuell beim Bezahlen per EC- und Kreditkarte in den DB-Reisezentren zu technischen Einschränkungen kommen“, bestätigte eine Sprecherin dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe vom 1. Juni). Man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung. Fahrkarten könnten die Kunden alternativ auf bahn.de, im DB Navigator sowie an den Ticketautomaten buchen.

Drogeriemarktkette dm: Zahlen mit Kreditkarte nicht möglich

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Auch bei der Drogeriemarktkette dm gibt es noch Einschränkungen. In allen Märkten könne zwar wieder mit der Girokarte bezahlt werden, sagte Finanz-Geschäftsführer Martin Dallmeier dem „Tagesspiegel“. Allerdings ist die Zahlung mit Kreditkarte derzeit noch nicht möglich.

Man stehe im engen Austausch mit dem Terminal-Hersteller, damit auch das bald wieder funktioniert. Neben Barzahlung und der Zahlung mit der Girokarte könnten Kundinnen und Kunden aber auch mit Payback-Punkten, PaybackPay, Alipay und mithilfe von dm-Geschenkkarten zahlen, so Dallmeier.

Darüber hinaus ist es möglich, über den Service „Express-Abholung“ online im dm-Markt einzukaufen und zu bezahlen – anschließend kann die Bestellung in der Filiale abgeholt werden.

Probleme bei Kartenzahlung: Discounter haben gute Nachricht

Beim Discounter Aldi Nord etwa soll das Problem bald behoben sein. Die Kartenzahlung werde „kurzfristig in allen Märkten wieder möglich sein“, sagte ein Aldi-Nord-Sprecher bereits am Montag (30. Mai) auf Anfrage.

Es würden wichtige Änderungen vorgenommen. Zahlungsgeräte mit den Problemen würden durch neue Modelle ersetzt.

Der Discounter Netto stellte die Terminals ebenfalls um und meldete am Montag Vollzug. Im gesamten Filialnetz sei die Kartenzahlung wieder möglich, teilte das Unternehmen mit. (dpa)

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