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Brandgefährliches SouvenirJunge findet „Stein“ am Strand – der geht plötzlich in Flammen auf

Eine Frau geht bei stürmischem Wetter am Strand spazieren.

Am Strand wurde der gefährliche Stein gefunden (Symbolfoto).

Ein Fundstück vom Strand entpuppte sich als explosive Gefahr.

Riesen-Schreck in den Niederlanden, genauer in Nieuwvliet-Bad!

Ein Knirps findet am Strand einen vermeintlich „schönen Stein“. Total begeistert packt er sein Fundstück in die Jackentasche und trägt es in den Strandpavillon Woest17. Aber die Freude währt nicht lange: Das Mitbringsel fängt auf einmal an zu qualmen.

Es war kein Gestein, sondern brandgefährlicher Phosphor

Dann eskaliert die Situation komplett: Ein anderer Besucher stupst den Brocken an – und es kommt zur Explosion! Der angebliche Stein zerberstet und frisst sich sofort durch die Holzdielen. Unter dem Pavillon lodern Flammen auf!

Geistesgegenwärtig greifen die Mitarbeiter und einige Gäste zu Feuerlöschern und können das Schlimmste verhindern. Die schockierende Erkenntnis folgt prompt: Es war kein Gestein, sondern brandgefährlicher Phosphor, der von alter Munition kommt. Über den Vorfall berichtete die niederländische Zeitung „PZC“. Das berichtet „Focus online“.

Experten für Gefahrstoffe aus der Sicherheitsregion Zeeland schlagen Alarm: Solche weißlichen, gelben oder rötlichen Klumpen gelangen immer wieder an den Strand.

Das Teuflische daran: Wenn sie trocknen, flammen sie von allein auf und können furchtbare, tiefe Verbrennungen hervorrufen. Der Wirt des Lokals hat mittlerweile eine dringende Warnung in den sozialen Netzwerken veröffentlicht: Finger weg von verdächtigen Steinen, die gelb oder rot aussehen! Man soll stattdessen umgehend die Polizei informieren.

Gefährliche Kriegsmunition auch an deutschen Stränden

An Deutschlands Küsten sind solche explosiven Entdeckungen nicht ungewöhnlich. In der Nord- und Ostsee schlummert laut „Project Blue Sea“ noch Kriegsmunition im Umfang von Hunderttausenden Tonnen.

Dazu zählen auch Brandbomben, die weißen Phosphor beinhalten. Dieser kann als bräunlich-gelblicher Brocken aussehen und wird leicht mit Bernstein verwechselt. Wenn das Zeug trocknet und sich auf Temperaturen zwischen 20 und 40 Grad aufheizt, kommt es zur Selbstentzündung und erreicht dabei eine Gluthitze von bis zu 1300 Grad.

Der Inhaber des Woest17 redet von einem riesigen Glücksfall. Er sagte gegenüber der Zeitung „PZC“, dass ein Feuer seine „größte Angst“ darstelle. Inzwischen hat der Vorfall auch die Politik auf den Plan gerufen: Ein Lokalpolitiker will das Problem der Phosphorsteine bei der Gemeinde Sluis offiziell zum Thema machen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.