Irre Szenen am Flughafen Amsterdam-Schiphol.
Irre Szenen am FlughafenAcht Stunden im Flieger gefangen – doch der Wahnsinn geht weiter

Copyright: Uwe Weiser
Ein Flugzeug wird enteist. Bei dem Foto handelt es sich um ein Symbolbild.
Aktualisiert
Eisige Zustände am Airport Amsterdam-Schiphol!
Nachdem die ersehnte weiße Weihnacht in Mitteleuropa ausfiel, schlug der Winter Anfang 2026 mit voller Härte zu. Seit dem 2. Januar hat eine Kältewelle Europa von Schottland bis Polen im eisernen Griff. Besonders schlimm ist die Lage in Amsterdam. Unzählige Flüge wurden annulliert, Passagiere sind gestrandet.
Zehntausende sitzen fest: Stimmung am Flughafen kippt
Für die Fluggäste einer Maschine von British Airways wurde die Situation zu einer echten Zerreißprobe.
Die Fluggäste auf der Verbindung BA 8460 nach London City hat es knüppeldick erwischt. Am Sonntag sollte ihre Embraer E190 von British Airways um 13.45 Uhr starten. Aber Pustekuchen! Stattdessen saßen sie unfassbare acht Stunden in dem Flugzeug fest – ohne abzuheben.
Eine unglückliche Verkettung von Ereignissen, wie ein Sprecher der Airline erklärte: Zuerst fehlte ein Termin zur Enteisung, dann hatte die Besatzung ihre zulässige Arbeitszeit erreicht. Gegen 21 Uhr folgte die bittere Nachricht: Alle müssen wieder raus. Das berichtet „Focus online“.
Die Situation am Airport ist katastrophal. Seit Tagen harren Zehntausende Fluggäste in Amsterdam aus. Weil die Airlines keine Hotelzimmer mehr zur Verfügung stellen können, sind die Leute gezwungen, in den Terminals zu schlafen. Aufnahmen in den sozialen Netzwerken dokumentieren eine immer gereiztere und angespanntere Atmosphäre unter den Gestrandeten.
Immerhin: British Airways stellte den betroffenen Reisenden Gutscheine in Aussicht und versuchte, Schlafplätze zu organisieren. Gleichzeitig wurde ihnen empfohlen, mit der Bahn nach London zu fahren. Die Maschine mit der Kennung G-LCYN hat es aber laut Flugverfolgungsdaten immer noch nicht aus Amsterdam weggeschafft.
Und ein Ende des Dramas ist nicht absehbar. Eurocontrol, die europäische Flugsicherung, hat zur Entlastung die Anflugkapazitäten verringert. Fluggesellschaften bekamen die Anweisung, bis 18 Uhr rund die Hälfte ihrer Verbindungen zu kappen.
Der Airport nimmt außerdem keine Ausweichlandungen an. Und es kommt noch dicker: Ein neues Tief von der Nordsee rollt auf die Niederlande und Nordwestdeutschland zu. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
