Die niedrigen Temperaturen sorgen auf den Straßen von NRW für einige Probleme. Es gab mehrere Unfälle durch Glatteis.
Winter-Chaos in NRWPolizei spricht von „katastrophalen Zuständen“
Aktualisiert
Zum Auftakt des neuen Jahres zeigt der Winter in NRW seine Zähne!
Eine weiße Decke überzieht vielerorts das Bundesland und verwandelt viele Straßen in gefährliche Rutschbahnen. Für alle, die unterwegs sein müssen, ist höchste Vorsicht geboten: Es kann spiegelglatt werden!
„Katastrophale Zustände“
Speziell für den Osten von NRW gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine deutliche Warnung heraus. Dort sind Schneefälle und durch heftigen Wind verursachte Verwehungen möglich.
Besonders übel traf es den Kreis Höxter. Die Polizei meldete dort am Freitagabend „katastrophale Zustände“ und riet den Leuten, nur in dringenden Fällen vor die Tür zu gehen. Es kam zu zahlreichen Unfällen durch Schnee und Eis.
Die winterlichen Bedingungen führten zu einer ganzen Reihe von Crashs. Etliche Straßen, vor allem in höheren Lagen, waren nicht mehr passierbar und mussten dichtgemacht werden, wie der WDR berichtet. In Brakel schlitterten Autos in Gräben oder blieben einfach im tiefen Schnee hängen. Landwirte aus der Umgebung bewiesen Nachbarschaftshilfe und zogen mit ihren Traktoren die festgefahrenen Wagen wieder raus.
Sogar der Winterdienst kapitulierte: Der Bauhof stellte wegen der gewaltigen Schneemengen den Betrieb ein. Die Fortsetzung der Räumung wurde auf Samstagmorgen verschoben.
Blechlawine auf den Straßen
Im Rheinland herrschte auf vielen Routen Stillstand. Bei Euskirchen und in der Eifel strandeten Pkw und Lkw auf Landstraßen und der A1. Ein querstehender Lastwagen auf der A535 bei Wuppertal löste einen riesigen Stau aus. Auf der A46, auf dem Abschnitt von Wuppertal-Katernberg nach Varresbeck, krachte ein Wagen in die Schutzplanke; eine Person musste aus dem Wrack befreit werden.
Die A44 bei Warburg war ebenfalls dicht, nachdem in der Nacht über 30 Fahrzeuge liegen geblieben waren. Und auf der A2 bei Recklinghausen kippte gegen 9.00 Uhr ein Lkw um, dessen Fahrer aber zum Glück unverletzt blieb.
Doch es blieb nicht nur bei Blechschäden, es gab leider auch Verletzte. In Kürten spielten sich dramatische Szenen ab, als ein Linienbus einen Abhang hinunterschlitterte und auf dem Dach zum Liegen kam. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, zwei Passagiere kamen mit leichten Verletzungen davon.
In Westerbönen (Ruhrgebiet) krachte ein 22-Jähriger um etwa 3.30 Uhr nachts mit seinem Wagen gegen einen Baum und zog sich schwere Verletzungen zu. Im Münsterland meldete die Polizei seit dem Vorabend 29 Glätte-Unfälle, bei denen sieben Menschen leicht verletzt wurden. Die meisten davon ereigneten sich auf der A31, die vorübergehend gesperrt werden musste.
Winter-Wahnsinn trifft Flughafen
Das Durcheinander erfasste sogar den Luftverkehr. Am Flughafen Schiphol in Amsterdam, ein beliebter Airport für viele Reisende aus NRW, kam es zu Hunderten Flugausfällen und massiven Verspätungen.
Und die Aussichten bleiben trüb: Eine Entspannung der Wetterlage ist für das Wochenende nicht in Sicht. Es bleibt eisig kalt, mit weiteren Schnee- und Graupelschauern muss gerechnet werden, und die Glättegefahr ist weiterhin extrem hoch. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

