Rückschlag für Bezos: Seine Rakete ist explodiert
Schock für Jeff BezosSeine Rakete „New Glenn“ explodiert bei einem Test am Boden

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Vor dem Start einer New Glenn Rakete gab es eine Explosion. (Archivbild)
Ein gigantischer Feuerball erleuchtet den Himmel, gefolgt von einer massiven Detonation: Die Schwerlastrakete „New Glenn“, ein Projekt von Amazon-Gründer Jeff Bezos, ist während einer Erprobung detoniert. Für den Wettstreit der Superreichen im Kosmos ist dies ein empfindlicher Dämpfer.
Der Vorfall ereignete sich während einer Routine-Überprüfung des unbemannten Flugkörpers in Cape Canaveral, Florida. Eine Live-Übertragung dokumentierte die gewaltige Explosion und den aufsteigenden Feuerball. Der Plan für diesen Test sah lediglich eine Zündung der Antriebe vor, während das Fluggerät am Boden verbleiben sollte.
Blue Origin meldet: „Unregelmäßigkeit“ bei Test
Auf der Online-Plattform X (früher bekannt als Twitter) bezeichnete das Raumfahrtunternehmen Blue Origin das Geschehen als eine „Unregelmäßigkeit“. Die wohl entscheidendste Mitteilung war jedoch: „Es werden keine Mitarbeiter vermisst.“ Die Firma versprach, neue Erkenntnisse zu veröffentlichen, sobald diese vorliegen.
Auch der Milliardär Bezos selbst äußerte sich über X. Er bestätigte, dass die Ursachenforschung bereits begonnen hat. In einer kämpferischen Nachricht schrieb er: „Sehr harter Tag, aber wir werden wieder aufbauen, was auch immer wieder aufgebaut werden muss, und wir werden wieder fliegen. Es lohnt sich“.
So reagiert Konkurrent Elon Musk
Blue Origin beabsichtigt mit der „New Glenn“, dem von Tech-Mogul Elon Musk geführten Konzern SpaceX Paroli zu bieten, welcher momentan den Markt für kommerzielle Weltraumflüge anführt. Daher bedeutet die Detonation einen erheblichen Dämpfer für die Ambitionen. Rivale Musk äußerte sich zu einem Video des Vorfalls auf X mit den Worten: „Äußerst bedauerlich“. Er ergänzte: „Raketen sind schwierig.“
Bei ihrem Jungfernflug im Januar 2025 erreichte die „New Glenn“ auf Anhieb den Weltraum. Etwa zehn Monate darauf transportierte sie zwei Mars-Sonden für die amerikanische Raumfahrtagentur Nasa. Der dritte Start im April verlief ebenfalls erfolgreich, jedoch wurde im Anschluss ein Satellit in einem fehlerhaften Orbit platziert. (dpa/red)
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