Irrfahrt durch Palma de Mallorca Gefährliche Google-Maps-Falle – Falschfahrt wird teuer

Straßen in der Nähe der Kathedrale der Heiligen Maria in Palma de Mallorca.

Eine fehlerhafte Google-Maps Funktion schickt Autofahrerinnen und Autofahrer in Verkehrsverbotszonen in Palma de Mallorca, so auch in Bereiche rund um die Kathedrale der heiligen Maria (hier auf einem Foto von April 2020).

Wegen einer fehlerhaften Google-Maps Funktion sind zahlreiche Autofahrerinnen und Autofahrer auf Mallorca Opfer einer teuren Falschfahrt geworden.

Chaotischer Zustand in den Straßen in Palma de Mallorca!

Die historische Altstadt von Mallorcas Hauptstadt besticht durch ihre verwinkelten Gassen und schmale Straßenzüge. Aufgrund dessen sind manche Bereiche durch sogenannte „Acire-Zonen“ gekennzeichnet – Zonen, in denen das Autofahren verboten ist. Blöd nur, dass Google-Maps Autofahrerinnen und Autofahrer genau dort hinschickt.

Falschfahrt durch Palma de Mallorca kann teuer werden

Durch eine fehlerhafte Funktion des Routenplaners landeten diverse Kraftfahrzeuge in den Verbotszonen der Altstadt und an der Kathedrale. Eine ärgerliche Falschfahrt – die den Fahrerinnen und Fahrern teuer zu stehen kommt.

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Denjenigen, die mit dem Auto in den Gassen erwischt werden, droht eine Geldstrafe von bis zu 90 Euro. Gefährlich ist es zudem auch: In den engen Straßen geraten Autofahrerinnen und Autofahrer schnell in Panik und es bricht leicht Chaos aus.

Irena Nombela vom Verkehrsdezernat Mallorca erklärt gegenüber der Tageszeitung „Ultima Hora“, dass der Fehler bereits an Google Maps herangetragen worden und appelliert worden sei, dies umgehend zu korrigieren.

Bisher stehe eine Antwort von Google Maps noch aus. Grundsätzlich sollen sich Autofahrerinnen und Autofahrer jedoch nicht nur auf einen Routenplaner verlassen, sondern selbst auf Verbotszonen achten. Diese seien schließlich ausgeschildert.

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