Was für ein Urlaubs-Albtraum! Ein Flieger hebt einfach ohne seine Passagiere ab.
Irre Nummer auf MallorcaFlieger lässt Passagiere stehen und fliegt leer nach Deutschland

Copyright: IMAGO / Panthermedia
Alba Star Flug leer, Passagiere warten auf Entschädigung (Symbolbild).
Was für Armin T. und andere Urlauber am 21. September des Vorjahres eigentlich nur der routinemäßige Heimflug von Palma de Mallorca nach Kassel-Calden werden sollte, entwickelte sich zu einem wahren Albtraum. Es begann damit, dass die Reisenden ewig im Flugzeug bei brutaler Hitze festsaßen. „Viele waren komplett nassgeschwitzt, wie geduscht“, so die Schilderung eines Passagiers. Unter den schlimmen Bedingungen litten besonders die mitreisenden Kleinkinder und Senioren. Die Lage spitzte sich derart zu, dass einige Säuglinge nur noch mit Windeln bekleidet waren, während die Wut an Bord wuchs.
Eine Flugbegleiterin machte dann die folgenschwere Ansage: „Wir dürfen in fünf Minuten starten – oder Sie können auch aussteigen.“ Doch noch bevor die Fluggäste antworten konnten, gab die Mitarbeiterin dem Personal am Boden auf Spanisch die Info: „Sie steigen gleich aus.“ Daraufhin verließen Armin T. und die anderen Reisenden die Maschine, sammelten ihr Gepäck ein und hasteten zum Service-Point, hoffend auf einen Alternativflug. Dort dann der Riesen-Schock: Die Maschine war ohne sie in der Luft! Die Begründung der Airline: Die Urlauber hätten sich geweigert mitzufliegen – eine Darstellung, die Armin T. als komplett falsch bezeichnet. Das berichtet „Mallorca Magazin“.
Eine kostspielige Tortur begann für Armin T. und seine Familie. Er wartete nicht am Serviceschalter, sondern buchte eigenhändig neue Flüge. Mit Eurowings ging es für 820 Euro über Nacht nach Erfurt. Von dort kostete die Taxifahrt nach Kassel weitere 400 Euro. Insgesamt entstanden so Mehrkosten von über 1200 Euro. Der Hesse versucht seit Monaten, diese Summe von der Fluglinie Alba Star erstattet zu bekommen – doch ohne jeglichen Erfolg. „Die melden sich einfach nicht und man kann nichts dagegen tun“, beklagt er sich hoffnungslos. Ein vor Wochen auf der Airline-Website ausgefülltes Kontaktformular blieb bis heute unbeantwortet.
Selbst eine Presseanfrage zum chaotischen Flug lässt Alba Star unbeantwortet. Die Ursache für die anfängliche Verspätung und warum der Flieger letztlich leer startete, liegt somit im Dunkeln. Armin T.s Wut teilen offenbar viele: Auf zahlreichen Online-Portalen hagelt es nur so vor schlechten Kritiken für die Fluglinie. Dass die Kommunikation mit Alba Star kompliziert ist, bestätigt auch das Fluggastrechteportal „Flightright“. Anwältin Feyza Türkön von „Flightright“ stellt klar: „Wir können bestätigen, dass wir von der Fluggesellschaft AlbaStar seit Dezember 2022 keine außergerichtlichen Zahlungen mehr erhalten.“ Forderungen müssen häufig vor Gericht erstritten werden, was in der Luftfahrtbranche bedauerlicherweise üblich ist. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
