Immer mehr Reiche auf Mallorca Neue Statistik macht sprachlos – auffällige Entwicklung

Das Symbolfoto von Mai 2022 zeigt einen Mann und eine Frau in Badekleidung. Sie sitzen an einem Pool und um sie herum liegen Kissen.

Ein eigener Pool, wie auf dem Symbolfoto von Mai 2022, ist mit dem entsprechenden Vermögen kein Problem – schon gar nicht in Spanien.

Auch auf den Balearen klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Die Coronapandemie hat den Unterschied im Vermögen sogar noch mal verstärkt.

Der Begriff „Vermögenssteuer“ ist selbsterklärend: Wer ein gewisses Vermögen besitzt, muss darauf per Gesetz Steuern zahlen. Die spezielle Steuer gibt es unter anderem in Spanien und fällt zusätzlich zu „regulären Besteuerung“ an – wenn man einen bestimmten Betrag überschreitet.

Wie so vieles wird auch die Anzahl der Personen, die in Spanien Vermögenssteuer zahlt, schriftlich festgehalten und für die Öffentlichkeit bereitgestellt. Nun wurde die entsprechende Statistik für das Steuer- und Pandemiejahr 2020 veröffentlicht.

Vermögendes Spanien? Reiche werden reicher, Arme werden ärmer

Die spezielle Steuer wird in Spanien ab einem Vermögen von 700.000 Euro wirksam. Die als Hauptwohnsitz eingetragenen vier Wände werden erst angerechnet, wenn sie einen Wert von 300.000 Euro übersteigen.

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Am Mittwoch (7. September 2022) berichtete die „Mallorca Zeitung“ über die neuen Zahlen des spanischen Steueramts. Nach der Statistik nahm das Land allein durch die reiche Bevölkerung der Balearischen Inseln 68 Millionen Euro ein. Der größte Betrag – 546 Millionen Euro – kam jedoch aus Katalonien.

Mehr als 8.000 Menschen von Mallorca, Ibiza & Co. zählten demnach zu der vermögenden Schicht. Im Jahr 2019 waren es „erst“ knapp 7.800 – trotz Pandemie kamen also ungefähr 4 % der Inselbewohnerinnen und -bewohner zu mehr Vermögen.

Ebenfalls gestiegen: die Höhe des durchschnittlichen Vermögens. Während es 2019 noch etwas mehr als drei Millionen waren, ist der Wert ein Jahr später um gut eine Millionen Euro gestiegen.

„Unterdessen nahmen während der Pandemie auch die Zahl der Menschen zu, die auf den Balearen in Armut lebten“, so die mallorquinischen Nachrichten. Ein erschreckender Trend, der sich hoffentlich nicht hält.

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