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Horror-Landung in TorontoProfi-Skifahrer überlebt Feuer-Drama in der Luft

Feuerwehrleute löschen Brand an einem Flugzeug

Feuerwehrleute löschen Brand an einem Flugzeug.

Für den 28-jährigen Profi-Sportler wurde ein Flug zur reinsten Hölle.

Ein gewöhnlicher Flug entwickelte sich für den US-Profi-Skifahrer Pete Koukov (28) zu einem wahren Albtraum. Sein Trip am 17. Februar 2025 von Denver mit einem Stopp in Minneapolis nach Toronto sollte ihn eigentlich nur zu Freunden führen. „Es war ein ganz normaler Tag“, teilte er im Nachhinein mit. Doch die Lage spitzte sich dramatisch zu, als der Flieger zur Landung ansetzte.

In Toronto war die Wetterlage katastrophal: Für Turbulenzen sorgten 22 Zentimeter Neuschnee, heftiger Wind und Temperaturen unter null. Beim Aufsetzen dann der Schock: Das Fahrwerk der Maschine brach! Sofort ging der Rumpf in Flammen auf und Kerosingeruch erfüllte den Passagierraum. Koukov wurde durch die Erschütterung herumgeschleudert, wobei sein Kopf gegen die Innenwand schlug. „Es gab diesen einen Moment, fünf oder zehn Sekunden, in dem ich dachte: Okay, das war’s dann, jetzt werde ich sterben“, blickt Koukov auf die furchtbaren Momente zurück. Das berichtet „FOCUS online“.

Geistesgegenwärtig kam ihm eine Mitreisende zu Hilfe, da er kopfüber verkeilt war und sich aus eigener Kraft nicht befreien konnte. Inmitten des kompletten Chaos behielt die Crew die Nerven. Zügig wurden die Notausgänge geöffnet und die Rutschen aktiviert, während man anderen Passagieren aus den Sitzreihen half. Koukov war von der professionellen Ruhe der Besatzung tief beeindruckt, obwohl es für sie ebenfalls eine solche Premiere war.

Wie man sich in solch einer Extremsituation verhält, wollte die Galileo-Reporterin Nadine im Selbsttest herausfinden. Sie flog dafür nach Dubai in eines der modernsten Flugzentren weltweit. Dort machte sie Evakuierungs- und Brandübungen mit, die auch Flugpersonal trainiert. Als sie die Aufgaben, die auch Besatzungen absolvieren, hinter sich gebracht hatte, war ihre Reaktion überrascht: „Also, ehrlich gesagt ist das Feuer sehr schnell hiermit gelöscht und ich hatte gedacht, dass das viel länger dauert.“

Ein Training sei natürlich nicht mit einem echten Unglück zu vergleichen, meint die Reporterin, doch es beruhige, zu wissen, was zu tun ist. Ihr persönliches Fazit daraus ist, künftig bei jedem Flug zu prüfen, wo der Feuerlöscher hängt. Der Vorfall mit Pete Koukov kommt einem Wunder gleich: Sämtliche Passagiere überlebten. 21 Personen kamen zwar zur Behandlung in ein Krankenhaus, durften aber kurz darauf wieder heim. Die Ursache für den Bruch der Räder ist weiterhin unklar; die Untersuchungen dazu laufen. Zu einer möglichen Schmerzensgeldklage äußert er sich nicht. Trotz des traumatischen Vorfalls nimmt er heute wieder ganz normal Platz in einer Maschine. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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