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Horror-Fund in AutoMann hortet Hunderte menschliche Knochen

Ein Totenschädel auf einem Auto.

Auto wird zur Beweiskammer – auch ein Schädel wurde gefunden. (Symbolbild)

Unglaublicher Verdacht gegen einen Mann in den USA: Ihm drohen beinahe 500 Klagen!

Ein makaberer Fund im US-Bundesstaat Pennsylvania hat Ermittler und Öffentlichkeit gleichermaßen erschüttert. Jonathan G. befindet sich in Untersuchungshaft, nachdem die Polizei bei ihm eine große Menge menschlicher Knochen sichergestellt hat. Zuerst berichtete das Magazin „People“ über den Fall.

Schock-Fund auf Friedhof: Ermittler trauen ihren Augen nicht

Am Abend des 6. Januar gegen 20 Uhr überwachten die Ermittler Leah Cesanek und Chris Karr den Mt.-Moriah-Friedhof. Dabei fiel ihnen ein Fahrzeug auf, in dessen Rückbank offen sichtbar zahlreiche Schädel und Knochen lagen. Kurz darauf nahmen die Beamten G. fest, als er das Friedhofsgelände mit einem Brecheisen und einem Leinensack verlassen wollte.

Die Polizei rückte im US-Bundesstaat Pennsylvania an.

Die Polizei rückte im US-Bundesstaat Pennsylvania an. (Symbolbild)

Die Staatsanwaltschaft erhob am 8. Januar insgesamt 496 Anklagepunkte gegen G. Darunter befinden sich jeweils rund 100 Fälle von Störung der Totenruhe, Diebstahl sowie Handel mit gestohlenen Gütern. Hinzu kommen 196 weitere Vorwürfe, unter anderem wegen Einbruchs, Hausfriedensbruchs, Grabschändung und wiederholten unbefugten Betretens umzäunter Grundstücke.

Festnahme bei Nacht: Verdächtiger mit Brecheisen gestellt

Bei seiner Festnahme räumte G. ein, etwa 30 menschliche Skelette entwendet zu haben. Die tatsächlichen Funde übertrafen diese Angabe jedoch deutlich. Staatsanwalt Jack Rouse sprach von einer „Horrorszene“ und erklärte, unter den Leichenteilen befänden sich auch Überreste von Kindern und Säuglingen. Einige Knochen sollen bis zu 200 Jahre alt sein, andere deutlich jüngeren Datums. In einem Fall sei sogar noch ein Herzschrittmacher am Körper befestigt gewesen.

Der Zustand der Überreste variierte stark: Teile lagen lose, andere waren zusammengesetzt oder auf Regalen abgelegt. Nun stehen die Ermittler vor der Aufgabe, die große Anzahl der Knochen zu identifizieren und möglichen Angehörigen zuzuordnen.

Facebook-Gruppe weckt neue Fragen bei den Ermittlern

Unklar ist bislang das Motiv. Die Polizei prüft, ob G. mit menschlichen Überresten gehandelt hat. In diesem Zusammenhang geriet eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „Human Bones and Skull Selling Group“ in den Fokus. Laut einem Bericht von ABC 6 war G. dort aktiv und auf einem Foto mit einem menschlichen Schädel zu sehen.

Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit einer Serie von Einbrüchen in Grabstätten und Mausoleen zwischen dem 7. November 2025 und dem 6. Januar. G. bleibt gegen eine Kaution von einer Million Dollar in Haft. Ein erster Gerichtstermin ist für den 20. Januar angesetzt. (jag)