Eine Frau will zwei Männer vor dem Erfrieren retten, doch ein Hotel in Manchester zeigt sich gnadenlos.
Herzlose Hotel-AktionZimmer war bezahlt – doch Obdachlose fliegen in der Eiseskälte raus

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Ausgebranntes Fahrzeug und beschädigter Transporter nach Vorfall (Symbolbild).
Ein Drama bei Minusgraden in Manchester. Um zwei obdachlose Männer in einer eiskalten Nacht vor dem Erfrieren zu retten, griff Amanda T. von der Hilfsorganisation „Two Brews“ tief in die Tasche. Sie nutzte Spenden und ihr eigenes Geld und reservierte über das Portal „Booking.com“ zwei Doppelzimmer samt Frühstück im Hotel „Holiday Inn“ mitten in der Stadt. Eine Geste der Menschlichkeit.
Doch am Hotel folgte die eiskalte Abfuhr. Die beiden Männer wurden einfach nicht hereingelassen. Ein Rezeptionist machte ihnen unmissverständlich klar, woran es lag: „Leute, ich werde euch nicht anlügen. Ich kann euch nicht einchecken. Ich sage euch die volle Wahrheit und bin transparent: Ich weiß, dass ihr von der Straße kommt und das Hotel das nicht erlaubt. Es ist nichts Persönliches. Das ist die Richtlinie der Firma“. Dies berichtet " Manchester Evening News ". Das berichtet „FOCUS online“.
Amanda war fassungslos über diese Behandlung. „Es ist unmenschlich“, schimpft sie und ist sicher: „Sie warfen nur einen Blick auf sie und trafen ihre Entscheidung.“ Die Männer seien nur nach ihrem Äußeren beurteilt worden. Aber die Helferin gab nicht auf: Kurzerhand buchte sie ein Zimmer in einer „Travelodge“ ganz in der Nähe, welche die beiden Männer ohne Probleme aufnahm.
Auch hierzulande ist die Lage für Menschen ohne Bleibe alarmierend. Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland ist regelrecht explodiert. Laut einem offiziellen Bericht stieg sie von circa 263.000 im Jahr 2022 auf rund 532.000 im vergangenen Jahr. Zu diesem gewaltigen Anstieg haben dem Bericht zufolge auch 137.000 Geflüchtete aus der Ukraine beigetragen, die seit dem Angriffskrieg Russlands nach Deutschland kamen und weiterhin in Einrichtungen leben. (red)
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