Krach zwischen Washington und dem Vatikan!
Heiliger ZoffDrohte die US-Regierung dem Papst?

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Demonstrant mit Schild, George W Bush und Donald Trump.
Ein echter Hammer erschüttert die katholische Welt: Gerüchte über eine ungeheuerliche Drohung aus den USA gegenüber dem Vatikan kursieren. Angeblich wollte Washington Papst Leo XIV. auf den Kurs von Donald Trump einschwören. Der Grund: Das Kirchenoberhaupt hatte sich klar gegen die US-Kriege positioniert.
Auslöser der Spannungen war eine Zusammenkunft im Januar. Damals traf sich der damalige päpstliche Gesandte in den USA, Christophe Pierre, mit dem Unterstaatssekretär für US-Verteidigungspolitik, Elbridge Colby. Washington hat ein echtes Problem mit dem Heiligen Stuhl. Obwohl Leo als erster Amerikaner auf dem Papstthron sitzt, kritisieren er und Pietro Parolin, der Kardinalstaatssekretär, die US-Militäraktionen in Venezuela und im Iran deutlich und pochen auf das Völkerrecht. Das berichtet „DER SPIEGEL“.
Unglaublich! Der bizarre Vergleich mit dem „Papsttum von Avignon“
Bei dieser Unterredung soll Colby im typischen Trump-Stil unmissverständlich erklärt haben, die Vereinigten Staaten könnten global agieren, wie es ihnen beliebe. Ein US-Offizieller, der ebenfalls zugegen war, zog dann sogar den Vergleich mit dem „Papsttum von Avignon“ – ein echter historischer Affront. Damals, im 14. Jahrhundert, zwang die französische Monarchie den Papst unter ihre Herrschaft, verlegte den Heiligen Stuhl nach Avignon und machte ihn so zum politischen Spielball.
Steckt dahinter also eine Drohung der US-Regierung mit einem vergleichbaren Schicksal? Die Sache ist besonders heikel, da zahlreiche Unterstützer von Trump ihren Glauben demonstrativ zeigen. So trat Vizepräsident JD Vance extra zum Katholizismus über und absolvierte einen medienwirksamen Besuch bei Papst Leo. Der Reporter Mattia Ferraresi, der über das Geschehen schrieb, bewertet den Kommentar allerdings eher als „unglückliche Bemerkung“ statt als gezielte Einschüchterung.
Der Heilige Stuhl wies die Darstellungen mittlerweile scharf zurück. „Das Narrativ einiger Medienorgane über die Begegnung entspricht definitiv nicht der Wahrheit“, ließ Vatikansprecher Matteo Bruni verlauten. Die Zusammenkunft sei ein normaler Bestandteil der Arbeit des päpstlichen Abgesandten gewesen. Es sei eine „Gelegenheit für einen Meinungsaustausch über Fragen von wechselseitigem Interesse.“
Doch auch wenn der Vatikan offiziell alles dementiert, machen die Gerüchte und die starken Reaktionen darauf eines klar: Die Luft zwischen der US-Hauptstadt und dem Heiligen Stuhl ist zum Zerreißen gespannt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
