Hamburg steht unter Schock! Jetzt kommen neue Fakten über den Täter ans Licht.
Tödliche U-Bahn-TragödieWas seine Akte über den Täter enthüllt

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Blumen liegen am U-Bahn «Wandsbek-Markt». Nachdem sich eine Person auf dem Bahnsteig einen anderen Menschen gegriffen und sich mit ihm vor die einfahrende U-Bahn gestürzt hat, ermittelt die Mordkommission.
Ganz Hamburg ist in Trauer. Eine furchtbare Tragödie an einem U-Bahnhof sorgt für Fassungslosigkeit: Ariop Moses A. (25) sprang vor eine Bahn und nahm eine 18-jährige Frau mit in den Tod. Die ganze Stadt ist gelähmt, und jetzt wird die Vergangenheit des Mannes durchleuchtet. Seine Akte als Flüchtling birgt explosive Informationen.
Anders als viele andere war Ariop Moses A. kein typischer Asylsuchender, der den Weg nach Europa allein bewältigte. Seine Einreise nach Deutschland erfolgte 2024 durch ein besonderes Programm der UN, bekannt als „Resettlement-Programm“. Gedacht ist diese Methode für „besonders schutzbedürftige Flüchtlinge“, wodurch die übliche Asyl-Überprüfung in Deutschland entfällt. A. bekam direkt nach seiner Ankunft einen Schutzstatus sowie eine auf drei Jahre befristete Aufenthaltserlaubnis. Das berichtet „FOCUS online“.
In seiner Bleibe in Hamburg-Wandsbek wurde der Mann als gefährlich wahrgenommen. Anwohner sagten, er sei aggressiv und habe ein Alkoholproblem gehabt. Ein Angriff auf Polizisten soll sich nur zwei Tage vor der schrecklichen Tat ereignet haben, trotzdem ließen sie ihn wieder laufen. Gewalt durchzog sein ganzes Leben: Die Akte besagt, dass A. aus dem Gebiet um das Melut-Becken im Südsudan kommt. Seine christliche Familie wurde Berichten zufolge von islamistischen Milizen heimgesucht, wobei seine Eltern und der Onkel umgebracht wurden. Schon als Zwölfjähriger musste er alleine nach Kenia in das Flüchtlingscamp Kakuma fliehen. Dort verbrachte er anscheinend ein Jahrzehnt, bevor die UN ihn für einen Neustart in Deutschland auswählte. Es gab so gut wie keine Papiere, die seine Identität belegten. Sein Geburtstag wurde auf den 1. Januar 2001 festgelegt, was Behörden oft tun, wenn Dokumente fehlen.
Zahlen der Bundesregierung verdeutlichen das Ausmaß dieser humanitären Einreisen. Zwischen dem 1. Januar 2024 und dem 30. Juni 2025 kamen auf diese Weise 6912 schutzbedürftige Menschen ins Land. Allein im Jahr 2024 kostete das den Bund etwa 45,1 Millionen Euro. Das Bundesinnenministerium hatte das Programm zwar im März 2025 eigentlich gestoppt, doch die Organisation Pro Asyl kämpfte für eine Weiterführung. Eine Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg war erfolgreich: Im Dezember kam eine weitere Maschine mit 143 Menschen in Leipzig an. An Bord waren viele Personen aus dem Südsudan, die – genau wie Ariop Moses A. – als „besonders schutzbedürftig“ eingestuft wurden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

