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Neue Enthüllung im Epstein-SumpfWurde eine 17-Jährige an den Harrods-Boss geliefert?

Natacha, Frau mit blondem Haar und Halskette

Copyright: IMAGO / News Licensing

Natacha, Frau mit blondem Haar und Halskette.

Eine Zeugin bricht ihr Schweigen: Epstein soll sie zu Milliardär Al Fayed geschickt haben.

Der Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein erreicht eine neue, erschütternde Dimension! Erstmals wird eine unmittelbare Verknüpfung zu einem weiteren global bekannten Superreichen hergestellt: Mohamed Al Fayed. Eine frühere Mannequin gibt an, dass Epstein sie im Alter von 17 Jahren dem damaligen Eigentümer von Harrods zugeführt haben soll.

Die Zeugin, die zum Schutz ihrer Identität „Natalie“ genannt wird, beschreibt die jahrelange Kontrolle über ihr Leben durch Epstein. Mit dem Köder einer glänzenden Zukunft im Modelgeschäft habe er sie gelockt. Eine Pager-Nachricht habe sie 1997 zu einem „sehr einflussreichen“ Mann auf eine Jacht nach Saint-Tropez befohlen. Al Fayed habe sie erst auf einer Fotografie identifiziert, nachdem dieser 2023 verstorben war. Das berichtet „DER SPIEGEL“.

Das Martyrium auf der Jacht des Milliardärs

Laut „Natalies“ Schilderung habe Al Fayed an Bord des Schiffes anzügliche Kommentare geäußert und angekündigt, er wolle „neue Dinge ausprobieren“. Ihr Wunsch, das Schiff verlassen zu dürfen, wurde ihr verwehrt. Am Ende kam es demnach zur sexuellen Nötigung. „Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich mich an diese Behandlung gewöhnt hatte“, sagte sie der „Times“. „Ich hatte das Gefühl, ich war nur da, damit Jeffrey zufrieden war. Wenn Jeffrey wollte, dass ich jemanden treffe, dann traf ich den.“

Ein gewaltiger Skandal um sexuelle Gewalt hat sich nach Al Fayeds Ableben in Großbritannien entfaltet. Mittlerweile richten sich Anschuldigungen von mehr als 400 Frauen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen den Verstorbenen. In einer BBC-Dokumentation von 2024 wurde dargestellt, wie der Harrods-Eigentümer angeblich durch die Stockwerke schlenderte, um junge Angestellte auszuwählen. Zudem führt die Londoner Polizei Untersuchungen gegen drei Frauen, die als mögliche Komplizinnen unter Verdacht stehen, bei Vergewaltigung und Menschenhandel geholfen zu haben.

Dieselbe perfide Methode bei Epstein und Al Fayed?

Al Fayeds Name fehlt zwar in den bislang publizierten Epstein-Akten – was mit dessen damaliger Vorliebe für Pager-Kommunikation zusammenhängen könnte. Dennoch existieren laut der „Times“ finanzielle Verflechtungen. Epstein soll demnach im Jahr 2006 eine Zahlung an Harrods Aviation, Al Fayeds Luftfahrtunternehmen, geleistet haben. Die Privatflugzeuge von Epstein sollen mehrfach VIP-Abfertigungsbereiche genutzt haben, welche von Harrods Aviation gemanagt wurden.

Personen aus dem näheren Kreis um Al Fayed sehen eine beinahe deckungsgleiche Vorgehensweise. Die beiden Milliardäre sollen junge Frauen aus dem Fashion-Business angeworben und sie dann mit einem Netzwerk aus Komplizen und einer isolierten VIP-Umgebung sexuell missbraucht haben. Eine Frau, die in den Neunzigern für die Fayeds arbeitete, sagte der „Times“, sie sei „fest davon überzeugt, dass Epstein und Fayed miteinander gesprochen, Informationen ausgetauscht und sich gegenseitig bei der Organisation ihrer Menschenhandelsnetzwerke unterstützt haben.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Ein Angeklagter wird mit Handfesseln vor dem Beginn seines Prozesses in den Gerichtssaal im Landgericht geführt. Der 1996 geborene Angeklagte soll nach früheren Polizeiangaben seine ehemalige Freundin im Juni 2025 entführt, brutal misshandelt und fast nackt durch die Innenstadt von Künzelsau (Hohenlohekreis) gezerrt haben. Jetzt steht er unter anderem wegen versuchten Mordes und Freiheitsberaubung vor Gericht. (zu dpa: «Mehr als 30 Stunden Gewalt – Gericht verurteilt Ex-Freund»)

Folter-Hölle

Mann schleift Ex-Freundin halbnackt durch die Stadt