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Eis-Drama vor US-KüsteFamilie nach 8-jähriger Weltreise gefangen

Eingeschneites Segelboot im Winter

Copyright: IMAGO / CHROMORANGE

Eingeschneites Segelboot im Winter.

Eine achtjährige Traumreise endet mit einem Schreckmoment: Eine Familie ist im Eis gefangen!

Was als Traum begann, wurde zum frostigen Albtraum! George und Anna Jordan bereisen seit acht Jahren mit ihren zwei Töchtern die Weltmeere. Auf ihrem Schiff haben sie über 48.000 Kilometer hinter sich gebracht und dabei einzigartige Erinnerungen gesammelt. Aber unweit der Küste von North Carolina wurde ihre Tour abrupt und eisig gestoppt.

Auf ihrer 2400 Kilometer langen Reise in Richtung Bahamas kam für die Familie der unerwartete Halt. Ihr 20 Meter langes Stahlschiff kam plötzlich nicht mehr weiter. Obwohl der Schoner konstruiert ist, um Eis zu durchbrechen, hat sie eine plötzliche Wetteränderung am 15. Februar kalt erwischt. „Innerhalb von etwa einer Viertelmeile verwandelte sich das Eis in eine dicke Schicht“, sagte George dem „People Magazine“. Durch den Wind wurde dünnes Eis zu einem undurchdringlichen Hindernis zusammengepresst. Das berichtet „FOCUS online“.

Für eineinhalb Tage war die Familie in diesem frostigen Gefängnis gefangen. Die Hoffnung, vor Einbruch des Frühlings freizukommen, wurde immer geringer. Mögliche Helfer in Form anderer Schiffe ließen sich einfach nicht blicken. Doch dann kam die überraschende Erlösung: Ein Schleppboot eilte herbei, machte den Weg frei, indem es das Eis um sie herum aufbrach, und sie konnten ihre Reise wieder aufnehmen.

Das Schlimmste am Segeln ist für George Jordan „die Unberechenbarkeit und wie schnell sich die Bedingungen ändern können“. Er räumt ein: „Es kann stressig sein, besonders als Elternteil, aber es bringt einem auch viel bei.“ Die Familie hält ihre spannende Odyssee auf ihren Social-Media-Profilen bei Instagram und TikTok fest.

Derartige Notlagen sind zwar nicht alltäglich, aber absolut im Bereich des Möglichen. Laut Informationen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) kann sich an der Ostküste der USA in nur wenigen Tagen das sogenannte „windgetriebene Eis“ bilden. Solche Eisbildungen sind ein erhebliches Risiko, weil sie Schiffsrümpfe beschädigen und den Antrieb lahmlegen können. Wenn nicht rasch Unterstützung eintrifft, besteht außerdem die Gefahr von Unterkühlung und dem Verlust der Steuerfähigkeit. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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