Riesen-Erfolg für die Fahnder! Den Drogenbossen wurde ein heftiger Dämpfer verpasst. Unweit der ecuadorianischen Grenze entdeckten kolumbianische Beamte eine massive Produktionsstätte für Kokain. Was sie dort fanden, sprengt alle Vorstellungen.
Drogen-Beben in KolumbienLabor im Dschungel hochgenommen – Tonnenweise Koks aus dem Verkehr gezogen

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Kolumbiens Polizei hat nahe der Grenze zu Ecuador mehr als eine Tonne Kokain in einem Drogenlabor beschlagnahmt. (Archivbild)
Über eine Tonne des weißen Pulvers konnte die Polizei Kolumbiens in einer verborgenen Produktionsanlage sicherstellen. Der Fundort: die Gemeinde Barbacoas im Departamento Nariño. Präsident Gustavo Petro verkündete dies über den Dienst X (ehemals Twitter). Von den Einsatzkräften wurde die gesamte Einrichtung komplett zerstört.
Hauptschlagader für den Drogenhandel
Dass die Beamten ausgerechnet dort zuschlugen, war kein Glücksfall. Der südwestliche Teil des Landes ist bekannt als eine zentrale Route für den Kokaintransport. Es handelt sich dabei nicht um den einzigen Coup der Ermittler in der letzten Zeit, wie die dpa meldet.
Vor Kurzem erst hatte eine gemeinsame Aktion von Kolumbien, den Vereinigten Staaten und Ecuador zur Zerstörung mehrerer Drogenküchen geführt. Fünf Einrichtungen in den Verwaltungsbezirken Putumayo und Nariño konnten dabei zerschlagen werden, so die Auskunft von Verteidigungsminister Pedro Arnulfo Sánchez. In zwei der Anlagen wurde Kokain hergestellt, während die anderen drei für die Verarbeitung von Kokapaste dienten. Bei dieser Razzia konnten ebenfalls etwa 1,3 Tonnen des Rauschgifts beschlagnahmt werden.
Drogen-Nachschub für Europa gestoppt?
Als der globale Hauptproduzent von Kokain gilt nach wie vor Kolumbien. Von dort aus werden riesige Mengen des Stoffs über angrenzende Staaten wie Ecuador oder per Schiff nach Nordamerika und auch nach Europa geschleust. Jede erfolgreiche Razzia bei den Herstellern vor Ort bedeutet daher auch eine Unterbrechung der Lieferkette für den Drogenmarkt in Europa.
Die Auseinandersetzung mit den Kartellen ist noch lange nicht vorbei, aber diese Entdeckung versetzt der organisierten Kriminalität einen herben Rückschlag. (red)
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