Sturm zerfetzt Mega-Kunstwerk in Paris – Eröffnung geplatzt
Drama am Pont NeufWindböen zerreißen riesige Kunst-Installation vor Eröffnung

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Ob und in welchem Tempo die Arbeiten an «La Caverne du Pont Neuf» durchgeführt werden können, hängt von den jeweiligen Wetterverhältnissen ab.
Drama in Paris! Ein Sturm zerfetzt ein Mega-Kunstwerk auf der Pont Neuf. Die Eröffnung ist geplatzt, jetzt läuft ein Wettlauf gegen die Zeit und das Wetter. Was wird aus der Höhle mitten in der Stadt?
Heftige Sturmböen haben am Dienstag das Kunstwerk „La Caverne du Pont Neuf“ (Die Höhle des Pont Neuf) von Künstler JR erwischt. Die äußere Plane der Installation hat es dabei teilweise zerfetzt. Der ursprüngliche Plan, das riesige Werk am 6. Juni zu eröffnen, ist damit erstmal vom Tisch.
Jetzt wird geflickt – doch das Wetter spielt nicht mit
Die Instandsetzung an der bekannten Brücke in Paris ist mittlerweile angelaufen. Laut einer Mitteilung der Veranstalter wird das Ganze aber noch die nächsten Tage und auch die kommende Woche in Anspruch nehmen. Der Fortschritt der Reparaturen ist allerdings komplett von der jeweiligen Wettersituation abhängig.
Was für ein Ding: Höhle mit Daft-Punk-Sound
Die Ausmaße des Kunstwerks sind gewaltig: eine Länge von 120 Metern und eine Höhe von bis zu 18 Metern. Mit einer optischen Illusion (Trompe-l’œil) wird in Schwarz-, Weiß- und Grautönen eine Grotte aus Felsen erschaffen. Geplant ist, dass dieses begehbare Erlebnis Tag und Nacht gratis besucht werden kann. Und der Sound dazu? Den liefert eine echte Ikone: Thomas Bangalter, der früher bei der Kult-Band Daft Punk war.
Eine Verbeugung vor Christo und Jeanne-Claude
Der 43-jährige Künstler JR ehrt mit seiner Installation das verstorbene Künstler-Ehepaar Christo und Jeanne-Claude. Das Duo hatte schon 1985 für Furore gesorgt, als es den Pont Neuf aufsehenerregend einpackte und so Kunstgeschichte schrieb.
Ob die „Höhle des Pont Neuf“ eine Zukunft hat, bestimmen jetzt das Wetter und wie schnell die Reparaturen gelingen. Kunst-Begeisterte in Paris und weltweit drücken die Daumen, dass die Einweihung nur aufgeschoben und nicht aufgehoben ist. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
