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Deutschlands meistgesuchte VerbrecherDie Jagd auf diese Mörder, Terroristen und Gauner läuft auf Hochtouren

Polizeiauto, blau-gelb mit Schriftzug

Polizeiauto, blau-gelb mit Schriftzug

Killer, Terroristen, Gauner: 15 Deutsche sind wie vom Erdboden verschluckt

Einige von ihnen haben die schlimmsten Straftaten auf dem Kerbholz. Die Liste ihrer Taten ist lang: Mord, Totschlag, Sex-Verbrechen, Drogen-Deals und brutale Überfälle. Und dann? Spurlos verschwunden. Die Polizei sucht fieberhaft, doch bisher ohne Erfolg. Einige sind erst seit Kurzem weg, andere konnten sich schon vor Jahren der Justiz entziehen. Aber aufgeben? Kommt für die Fahnder nicht infrage! Besonders bei Mord, denn der verjährt nie. Sind die lokalen Behörden am Ende ihres Lateins, gibt es nur noch einen Weg: eine globale Suchaktion. Dafür ist Interpol in Lyon, Frankreich, verantwortlich. Momentan umfasst die globale Fahndungsliste von Interpol („Red Notices“) 6467 Personen. Jeder Eintrag ist ein Hilferuf von nationalen Sicherheitsbehörden an Interpol, um eine Person aufzuspüren. Ziel ist die vorübergehende Festsetzung und spätere Überstellung. Wichtig zu wissen: Eine solche „Red Notice“ ist aber kein weltweiter Haftbefehl.

Aktuell sind 15 deutsche Staatsbürger auf der Interpol-Liste vermerkt. Spezialfahnder jagen sie rund um den Globus. Darunter sind auch drei Ex-Terroristen der RAF. Einer von ihnen: Ernst-Volker Staub (71). Genau wie sein Komplize Burkhard Garweg (57), der ebenfalls untergetaucht ist, wird er global gesucht. Die Anklagebehörde in Verden wirft Staub versuchten Mord sowie eine Reihe schwerer Raubdelikte vor. Die Taten sollen sich zwischen 1999 und 2016 ereignet haben. Zusammen mit Daniela Klette, die im Februar 2024 in Berlin geschnappt wurde, waren sie auch nach dem Ende der RAF als kriminelles Trio aktiv. Als Klette festgenommen wurde, kam heraus: Staub hatte sich zeitweise in ihrer Wohnung in Berlin-Kreuzberg versteckt. Und auch Garweg, der wohl eine ganze Weile in einem Bauwagen in Berlin-Friedrichshain hauste, soll die Wohnung seiner Ex-Komplizin in Kreuzberg genutzt haben. Noch eine auf der Liste: Angela Luther (85). Sie gehört zur ersten RAF-Generation. Von ihr gibt es seit 1972 kein Lebenszeichen mehr. Im Mai 1972 soll Luther bei einem Bombenattentat auf das US-Hauptquartier in Heidelberg mitgewirkt haben, das drei Todesopfer forderte. Man jagt sie international wegen des Verdachts des dreifachen Mordes und der Zugehörigkeit zu einer Terrorgruppe. Auch Said Bahaji (50) wird wegen Terrorismus verfolgt. Ihm wird eine Beteiligung an den furchtbaren Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA zur Last gelegt. Deshalb hat der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof einen Haftbefehl ausgestellt. Das berichtet „FOCUS online“.

Besonders eiskalt: der Fall Norman Volker Franz (55). Wegen eines zweifachen Mordes saß er eine lebenslange Strafe ab. Doch 1997 gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis in Hagen. Wenig später tötete er drei weitere Personen. Man schnappte ihn 1998 in Portugal. Dort führte er ein Leben unter den Decknamen Carsten Müller und Michael Stuever. Seit er 1999 erneut aus dem Zentralgefängnis in Lissabon türmte, wird Franz global wegen fünffachen Mordes gejagt. Mansour Ismail (30) steht ebenfalls im Fokus. Er soll der Kopf einer Verbrecherbande sein. Als Boss soll er Morde in Auftrag gegeben haben – einige versucht, andere vollendet. Bei zwei solcher Aufträge starben 2022 und 2023 in Hamburg ein Mensch, zwei weitere wurden schwer verletzt. Bereits 2020 tauchte Mansour Ismail in Spanien unter. Auch Ihaab El-Rawi (32) ist auf der Flucht. Nach ihm wird international wegen versuchter Tötung gesucht. In Hamburg gab es am 3. April 2020 eine Schießerei mit mehreren Beteiligten. Eine Person erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Gesuchte involviert war. Der Grund für die Schießerei: Zoff im Drogenmilieu. Anschließend setzte sich der Verdächtige nach Spanien ab.

Die geheimnisvolle Millionen-Betrügerin Ruja Ignatova (45) erweitert die Liste der Gesuchten. Seit 2017 ist die Frau, die als „Krypto-Queen“ bekannt wurde, verschwunden. Ebenfalls auf der Flucht: der schillernde frühere VW-Manager Dr. Helmuth Wolfgang Schuster (71). Wegen Korruption, Veruntreuung und Beihilfe zum Betrug hat man den Ex-Manager in Deutschland schon zu zehn Monaten auf Bewährung verdonnert. Trotzdem steht er weiterhin auf der Fahndungsliste. Denn auch die indische Justiz will ihn drankriegen. Für den Bau eines VW-Werks soll Schuster vom indischen Bundesstaat Andhra Pradesh zwei Millionen Euro Bestechungsgeld kassiert haben. Auf der Interpol-Liste finden sich zudem Julie Elizabeth Ravel (71) unter Mordverdacht und Ivan Lautenschleger (66) wegen Drogenhandels. Ein Fall, der besonders schockiert, ist der von Jürgen Andreas Zell (65). Man wirft ihm Sexualdelikte und Kindesmissbrauch vor. In den 90ern soll er in einem Waisenhaus in Goa (Indien) zusammen mit sechs Komplizen bis zu 2000 Kinder und Jugendliche in die Prostitution verkauft haben. In einigen Fällen gibt die Polizei eine Warnung aus: „Vorsicht: Bitte nicht an die gesuchten Personen herantreten, sie könnten bewaffnet sein!“

Nicht nur Interpol, auch das Bundeskriminalamt (BKA) hat eine eigene öffentliche Fahndungsliste. Mehr als 60 Personen werden darauf gesucht. Einer von ihnen: Farhad Ramazan Ahmad. Die Fahnder sind überzeugt: Er hat am 26. August 2018 in Chemnitz den Tischler Daniel H. (35) mit mehreren Messerstichen ermordet. Ein Mittäter, der Syrer Alaa S. (25), wurde für die Attacke schon 2019 verurteilt. Ahmad Farhad Ramazan, dessen Asylantrag abgelehnt wurde, tauchte direkt nach der Tat heimlich unter und verließ Chemnitz. Ein anderer bekannter Name auf der Liste ist Jan Marsalek. Dem früheren Wirecard-Vorstand wirft man bandenmäßigen Betrug, schwere Untreue und andere Wirtschaftsvergehen vor. Im Wirecard-Skandal spielt er die zentrale Rolle. Wirecard, mit Hauptsitz in Aschheim, war ein Anbieter für elektronische Zahlungen. Marsalek soll ab 2015 die Bilanzen und Umsätze der Firma mit erfundenen Einnahmen künstlich in die Höhe getrieben haben. Als der Schwindel 2019 platzte, löste sich der Börsenwert von 20 Milliarden Euro in Luft auf. Medienberichten zufolge soll Marsalek mit neuer Frisur und falschem Namen in Moskau leben. Gefasst wurde er aber immer noch nicht. Er bleibt auf der BKA-Fahndungsliste. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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