Jetzt gibt es Gewissheit Höhe der staatlichen Gasumlage steht fest: So viel zahlen wir mehr

Corona-Variante Omikron Drosten wird deutlich: „Ab Januar werden wir ein Problem haben“

Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie, Charité Berlin, nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie teil.

Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie, Charité Berlin, nimmt im Januar 2021 an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie teil.

Die Omikron-Variante verbreitet sich immer weiter. Auch in Deutschland. Nun hat der Virologe Christian Drosten sich geäußert und besorgt gezeigt. 

Der Virologe Christian Drosten befürchtet ab Anfang kommenden Jahres Schwierigkeiten mit der Omikron-Variante des Coronavirus auch hierzulande. „Das Virus wird auch in Deutschland zuwachsen“, sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Dienstag im Podcast „Coronavirus-Update“ bei NDR-Info. „Ich denke, ab Januar werden wir mit Omikron in Deutschland ein Problem haben.“

Dieses Problem könne bis in den Sommer andauern, warnte er. In Südafrika seien die Zuwachsraten trotz des dort einsetzenden Sommers hoch. „Und darum würde ich im Moment auch nicht sagen, bis Ostern ist in Deutschland die Pandemie vorbei, wenn Omikron übernimmt.“

Bisher seien ihm hierzulande aus dem Austausch mit Kollegen ungefähr 25 bis 30 Omikron-Fälle bekannt, berichtete Drosten. Die Zahl sei nicht vollständig und werde „in ganz kurzer Zeit“ zunehmen.

Alles zum Thema Christian Drosten
  • Christian Drosten Verstörende Szenen auf Zeltplatz – Virologe platzt der Kragen
  • Corona Drosten revidiert Aussage und nennt neuen Zeitpunkt für Ende der Pandemie
  • Wegen des Ukraine-Kriegs Drosten warnt eindringlich vor neuem Plan der Bundesregierung
  • Omikron-Variante breitet sich aus Neue Corona-Welle? Christian Drosten: Lage in Urlaubsland „beunruhigt“
  • Herber Schlag für Karl Lauterbach Topvirologe Drosten schmeißt hin und erhebt schwere Vorwürfe
  • Corona aktuell Ähnlich wie Delta: Diese neue Mutation könnte zu schwereren Verläufen führen
  • „Viel Nonsens“ Neue Omikron-Varianten aufgetaucht – Drosten muss sich nach Wochen zurückmelden
  • Virologe beendet Corona-Podcast Christian Drosten: „Wurde auf offener Straße angegangen“
  • Warnung in „Tagesthemen“ Virologe Drosten sieht keinen Rückgang der hohen Corona-Zahlen
  • Corona Experte gibt düstere Prognose ab – so lange könnte die Hochinzidenz-Welle dauern

Corona: Virologe Drosten warnt vor Omikron

Der Virologe betonte jedoch, dass es rund um die Variante noch viele offene Fragen gebe und mehr Daten abgewartet werden müssten. Mehrfach sprach Christian Drostenvon einer „Ratestunde“. Die Ausgangslagen in Südafrika und England, wo Omikron sich in besorgniserregender Geschwindigkeit ausbreite, seien zudem anders als in Deutschland. Er wolle auch nicht den Teufel an die Wand malen, halte aber Vorsicht angesichts der Veränderungen des Virus für geboten, sagte der Charité-Forscher.

Bei Omikron sei die „blödeste Kombination“ an Eigenschaften zu befürchten: Immunflucht und Fitnessgewinn - also eine Variante, die den Antikörpern von Geimpften und Genesenen besser entkommt und zudem ansteckender ist. Die Impflücken in Deutschland müssten geschlossen werden, das sei die erste Priorität, sagte Drosten.

Auch angesichts schwerer Verläufe, die nun bei Kindern in Südafrika beobachtet würden, sei zu befürchten, dass Omikron für Ungeimpfte „nicht harmlos“ sei. Man dürfe wegen Berichten über milde Verläufe bei Genesenen und Geimpften nicht in Euphorie verfallen. (dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.