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Dreister Corona-BetrugTestzentrum-Chef muss für Jahre in den Knast

Nahaufnahme eines Richterhammers und eines Mikrofons auf einer dunklen Holzoberfläche

Richterhammer und Mikrofon auf dunklem Holz – Symbolbild für Justiz und Medien

Fast eine Million Euro mit falschen Tests ergaunert!

Gerichts-Hammer in Hannover! Ein 27-jähriger Chef von Corona-Teststationen muss in den Bau – und zwar für zwei Jahre und sieben Monate. Der Vorwurf: krasse Abzocke im ganz großen Stil. In der Pandemie-Zeit hat er sich ordentlich die Kassen gefüllt und eine Wahnsinnssumme von mindestens 877.058,33 Euro zu viel eingesteckt.

Die Richter waren sich sicher: Der Mann hat in acht Fällen betrogen. Mit seinen festen und mobilen Teststationen, unter anderem in Hannover, Ledeburg und Laatzen, hat er zwischen März und Oktober 2022 bei der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen eine viel zu hohe Anzahl an Tests abgerechnet. Vor Gericht war der 27-Jährige geständig und gab seine Taten zu. Das berichtet „DER SPIEGEL“.

Insgesamt flossen von der Kassenärztlichen Vereinigung für fast 100.000 Tests rund 970.000 Euro an den Mann. Und es kommt noch dicker: Neben dem Freiheitsentzug muss der Verurteilte laut Amtsgericht auch die volle Summe zurückerstatten. Seine Verteidiger hatten eine Bewährungsstrafe von höchstens zwei Jahren im Sinn, aber die Entscheidung ist noch nicht endgültig. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.