Nach dem Drama in Crans-Montana herrscht Schockstarre. Familien von Vermissten suchen jetzt per Instagram verzweifelt nach Überlebenden des Infernos.
Feuer-Hölle von Crans-MontanaVerzweifelte Suche nach Vermissten – „Selbst die Eltern wissen es nicht“
Aktualisiert
Es müssen unvorstellbare Qualen sein, die zahlreiche Familien seit dem Inferno in der schweizer Bar „Le Constellation“ durchleben. Besonders schlimm: die Identifizierung der Leichen wird Zeit in Anspruch nehmen. Viele Angehörige bangen daher um ihre Liebsten.
Mindestens 40 Personen kamen in den Flammen ums Leben, mehr als 100 wurden verletzt. Tragisch: Unter den Betroffenen sind zahlreiche Teenager.
Angehörige suchen nach Vermissten
Selbst die Eltern wissen nicht, was mit ihren Kindern ist. Liegen sie schwerverletzt im Krankenhaus oder sind sie nicht mehr am Leben? Die 17-jährigen Eléonore und Elisa suchen verzweifelt nach ihren Freunden. „Wir haben versucht, sie zu erreichen“, sagen Eléonore und Elisa, die im Kanton Wallis wohnen, über ihre Freunde. Einige ihrer Handys seien noch im „Le Constellation“ geortet worden. „Vielleicht haben sie ihr Telefon verloren.“
Die Angehörigen warten nun nicht länger auf die Behörden. Die Identifizierung der Toten sowie der schwer verletzten Personen könnte sich über Tage oder sogar Wochen hinziehen.
In ihrer Not haben die Familien einen Instagram-Kanal eingerichtet, der seit Freitag (2. Januar 2026) live ist. Dort fahnden sie mit Fotos nach den Vermissten, wie „rtl.de“ berichtet. In Online-Netzwerken überschlagen sich seither die Suchanfragen, um vermisste Verwandte und Freunde zu finden.
Dort suchen auch Eléonore und Elisa. Dennoch hätten sie auf diese Weise nichts über das Schicksal ihrer Freunde erfahren. „Selbst ihre Eltern wissen es nicht“, sind die beiden verzweifelt.
Auf dem Kanal heißt es unter anderem, Zweck des Kontos sei es, Vermisstenanzeigen für Personen zu sammeln, von denen seit dem tragischen Silvesterabend in Crans-Montana jede Spur fehlt. Außerdem gibt es die Bitte, „alle relevanten Informationen“ unter den Vermisstenanzeigen zu posten.
Als mögliche Ursache für das Inferno wird eine entzündete Wunderkerze vermutet, die auf einer Champagner-Flasche steckte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
