Ein Mann pinkelt in den Starnberger See und rastet völlig aus. Mit Bierflasche und Klappstuhl geht er auf Badegäste los.
Blutige RandaleBetrunkener Wildpinkler dreht im Freibad durch

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Ein Mann pinkelt in den Starnberger See und rastet völlig aus. (Symbolbild)
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Ein Mann (35) pinkelt in den Starnberger See und rastet komplett aus. Er geht auf Badegäste los, es gibt Verletzte.
Was für ein Ausraster im Paradies! Die Stimmung im Tutzinger Freibad am Starnberger See ist am Samstagabend (18. Juli) total umgeschlagen. Ein Mann, der sichtlich zu tief ins Glas geschaut hatte, hat mehrere Personen verletzt und einen Polizeieinsatz ausgelöst.
Situation gerät außer Kontrolle – Mann zückt kaputte Flasche
Der Auslöser war laut Polizei gegen 18.20 Uhr eine unglaubliche Aktion: Ein 35 Jahre alter Münchner pinkelte vom Badesteg direkt ins Wasser. Schon davor waren er und seine 40 Jahre alte Begleitung den anderen Besuchern wegen ihres alkoholisierten Verhaltens aufgefallen.
Als andere Besucher den Mann auf sein Benehmen ansprachen, ist die Lage komplett gekippt: Der 35-Jährige zertrümmerte eine Bierflasche und ging damit auf einen 45-Jährigen aus Feldafing los. Daraufhin beförderten ihn andere ins Wasser.
Das hat ihn aber nicht beruhigt – ganz im Gegenteil. Aus dem Wasser heraus schleuderte der Randalierer Steine auf die Menschen am Ufer. Einem anderen Badegast soll er sogar kurz den Kopf unter die Wasseroberfläche gedrückt haben. Danach schnappte er sich einen Klappstuhl und drosch damit auf Anwesende ein. Üble Beschimpfungen soll es ebenfalls gegeben haben.
Anschließend versuchte das Duo, vom Gelände zu flüchten. Die herbeigerufene Polizei konnte den 35-Jährigen aber kurz danach fassen und nahm ihn fest. Er muss sich nun wegen diverser Delikte verantworten, darunter Körperverletzung, Bedrohung sowie Beleidigung.
Der Schauplatz des Geschehens, der Starnberger See, befindet sich circa 25 Kilometer im Südwesten von München in der Region Oberbayern. Am Starnberger See haben sich über die Jahrzehnte wohlhabende Familien, erfolgreiche Unternehmer und Manager angesiedelt, die von der Nähe zu München und der exklusiven Lage profitieren. An seinen Ufern liegen malerische Orte wie Starnberg im Norden, Tutzing im Süden sowie Feldafing, Possenhofen und Ammerland.
Für die Menschen aus München ist der Starnberger See seit langer Zeit ein begehrtes Ziel zur Erholung in der Nähe. Bekanntheit erlangte der See auch durch das dramatische Schicksal von König Ludwig II. Dieser ertrank im Jahr 1886 unter Umständen, die bis heute nicht vollständig geklärt sind, in dem Gewässer. (red)

