Vorfall in NRW Heimbewohner müssen wiederbelebt werden

Ein Rollator und ein Rollstuhl stehen am 5. März 2018 in einer Berliner Pflegeeinrichtung auf dem Flur.

In einer Pflegeeinrichtung in Oberhausen mussten in der vergangenen Woche drei Bewohner wiederbelebt werden. Unser Symbolbild vom 5. März 2018 zeigt eine Berliner Pflegeeinrichtung, die mit dem aktuellen Fall aus NRW nicht in Verbindung steht. 

Nach einer Corona-Auffrischungsimpfung in einer Pflegeeinrichtung in Oberhausen mussten drei Bewohner wiederbelebt werden. Ob die Vorfälle im Zusammenhang mit der Impfung stehen, wird untersucht.

Oberhausen. Drei Tage nach ihrer Auffrischungsimpfung gegen das Covid 19-Virus mussten in einer Pflegeeinrichtung in Oberhausen vergangene Woche bei drei Bewohnern Wiederbelebungsmaßnahmen vorgenommen werden.

Eine der drei Personen sei gestorben, die beiden anderen befänden sich in einem stabilen Zustand, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Vorfall in Oberhausen: Zusammenhang mit Dritt-Impfung?

Die verstorbene Person sei zuvor bereits palliativ betreut worden. Ob es in den drei Fällen einen Zusammenhang mit der Corona-Impfung gibt, ist offen. Insgesamt seien 90 Bewohner geimpft worden. Zuvor hatte der Westdeutsche Rundfunk über den Fall berichtet.

Die Fälle seien dem Landesgesundheitsministerium und dem für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Institut gemeldet worden, sagte der Sprecher weiter.

Er ging davon aus, dass jetzt untersucht wird, ob die Notwendigkeit von Wiederbelebungsmaßnahmen bei den drei Bewohnern mit der Impfung zusammenhängt. Derzeit wird der dritte Corona-Piks in Deutschland in einigen Bundesländern älteren Menschen und anderen Risikogruppen angeboten. (dpa)

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