Passant lebensgefährlich verletzt Polizei sucht mit Haftbefehl nach Raser aus Trier

Nach einem Raser-Unfall in Trier mit einem lebensgefährlich verletzten Fußgänger fahndet die Polizei jetzt öffentlich nach dem Fahrer des Tatautos.

Nach einem Raser-Unfall in Trier mit einem lebensgefährlich verletzten Fußgänger fahndet die Polizei jetzt öffentlich nach dem Fahrer des Tatautos. Es handele sich um einen 21-jährigen Polen, gegen den wegen versuchten Totschlags ermittelt werde, teilte die Kriminalpolizei in Trier mit.

Nach einem Raser-Unfall in Trier am Samstag (31. Juli 2021) mit einem lebensgefährlich verletzten Fußgänger fahndete die Polizei öffentlich nach dem Fahrer des Tat-Autos.

Trier/Bonn. Am 31. Juli 2021 ereignete sich in Trier ein Raser-Unfall mitten in der City. Ein Fußgänger wurde lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fahndet öffentlich nach dem Fahrer des Tat-Autos. Es handelt sich um einen 21-jährigen Polen, gegen den wegen versuchten Totschlags ermittelt werde, teilte die Kriminalpolizei in Trier am Dienstag (17. August 2021) mit. Er wird international mit europäischem Haftbefehl gesucht.

Trier: Ende Juli kam es zu einem Raser-Unfall in der Innenstadt

Nach den Ermittlungen der Sonderkommission „Rennen“ hatte der 21-Jährige am 31. Juli mit seinem Audi A6 in der Trierer Innenstadt „mit stark überhöhter Geschwindigkeit“ einen gleichaltrigen Fußgänger erfasst, als dieser die Straße überquerte. Direkt davor soll es zu einem sogenannten Poserverhalten mit anderen Auto, einem VW Golf, gekommen sein. Auch in Bonn wurde sich der Fahndung angeschlossen.

Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, soll der Fahrer des Golfs sein Auto „in Posermanier“ mit aufheulendem Motor „und kurzen Beschleunigungs- und Bremsmanövern“ durch eine Unterführung gelenkt haben. Daraufhin habe der Audi-Fahrer sein Auto stark beschleunigt und sei dem Golf mit hoher Geschwindigkeit davongefahren. Der ursprüngliche Verdacht, die beiden Autos hätten sich ein Rennen geliefert, habe sich nicht erhärtet.

Trier: Fahrer nun in Untersuchungshaft, Verletzter weiterhin auf der Intensivstation

Der Golf-Fahrer (22) sei nach internationaler Fahndung bereits in Luxemburg festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden, teilte die Polizei weiter mit. Dieser Mann befinde sich nun wegen versuchter Strafvereitelung in Untersuchungshaft. Der verletzte Fußgänger sei immer noch auf der Intensivstation, hieß es.

Nach dem Unfall hatten sich beide Fahrzeuge vom Tatort entfernt, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Das Unfallfahrzeug wurde bereits einen Tag später versteckt an einem abgelegenen Ort in Trier gefunden. Später konnte auch das zweite Auto sichergestellt werden.

Die Kripo teilte weiter mit, der gesuchte Pawel C. war seit dem Ereignis auf der Flucht. Nach Erkenntnissen der Polizei könnte er sich auch im Ausland, möglicherweise in Polen, aufhalten. Die Fahndung nach dem Mann soll an diesem Mittwoch auch in der ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ ausgestrahlt werden. Der Pole habe in Trier gewohnt.

Die Staatsanwaltschaft Trier ermittelt gegen den gesuchten Fahrer auch wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Dies könne auch vorliegen, wenn man sich als einzelner Fahrer „mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchst mögliche Geschwindigkeit zu erreichen“. (dpa)

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