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NRW-Bahnverkehr unterbrochenKilometerlanger Brand – Zug evakuiert

Kilometerlanger Vegetationsbrand an Bahnstrecke in Meerbusch.

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Kilometerlanger Vegetationsbrand an einer Bahnstrecke in Meerbusch.

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Ein kilometerlanger Brand an einer Bahnstrecke in Meerbusch sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr.

Die Feuerwehr Meerbusch musste am Mittwochnachmittag (12. August) zu einem Großeinsatz an der Bahnstrecke zwischen Krefeld und Neuss ausrücken. Auf einer Länge von rund zwei Kilometern hatte die Böschung aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Zug mit 120 Reisenden gestoppt

Für die Löscharbeiten wurde ein Vollalarm für alle acht Einheiten der Feuerwehr Meerbusch ausgelöst. Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen mit mehreren C-Rohren und speziellen Löschrucksäcken, die bei Vegetationsbränden zum Einsatz kommen.

Wegen des Feuers musste der Bahnverkehr komplett unterbrochen werden. Ein Personenzug mit rund 120 Fahrgästen und Fahrgästinnen musste im Stadtgebiet Kaarst anhalten. Laut Feuerwehr befand sich der Zug zu keiner Zeit in Gefahr. Die Evakuierung der Reisenden wurde von der Feuerwehr Kaarst übernommen.

Inzwischen ist das Feuer gelöscht, mit Einschränkungen im Bahnverkehr ist aber dennoch zu rechnen. Laut dem Portal „zuginfo.nrw“ soll es noch bis etwa 8.30 Uhr zu Ausfällen und Verspätungen kommen. Betroffen sind die Linien RE 7, RE 10 und RB 37.

Die Löscharbeiten wurden durch einen Wasserrohrbruch im Bereich Meerbusch-Bösinghoven erschwert. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr Dormagen nachalarmiert. Zusätzlich unterstützte die Drohneneinheit der Feuerwehr Neuss bei der Erkundung der weitläufigen Einsatzstelle aus der Luft.

Nach etwa sechs Stunden war der Einsatz beendet. Eine Brandnachschau wurde im Anschluss durchgeführt. Während des gesamten Einsatzes stellten weitere Kräfte den Grundschutz für das Stadtgebiet Meerbusch sicher. (red)

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. (Symbolfoto)
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