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Forscher haben Ergebnis Wie stark breiten sich Corona-Mutationen jetzt in NRW aus?

Auch am Kölnberg verbreiten sich die Corona-Mutationen

Wie stark breiten sich die Corona-Mutationen jetzt in NRW aus? Unser Bild zeigt den Kölnberg im Jahr 2016.

Münster – Nun steht es fest: Laut einer Studie der Uniklinik Münster haben sich rund neun Prozent der Menschen in NRW mit einer Corona-Mutation infiziert. Doch was bedeutet das?

  • Forscher haben ein Ergebnis
  • Neun Prozent der Infizierten wurde Mutation entdeckt
  • Virologen zeigen sich besorgt

Uniklinik Münster veröffentlicht Anzahl der Corona-Mutationen in NRW

Nach Angaben der Uniklinik Münster sind rund 9 Prozent der in Nordrhein-Westfalen positiv auf das Coronavirus getesteten Proben auf die als ansteckender geltenden Virusmutanten zurückzuführen. Das teilte das Gesundheitsministerium des Landes am Mittwoch (17. Februar) mit.

Für die Studie wurde 933 Proben (Stichtag 27. Januar 2021) ausgewertet, die laut Ministerium weitestgehend als repräsentativ für die 53 Kreise des Landes gelten.

Nicht alle Kreise konnten allerdings die gewünschte Anzahl von 5 bis 6 Proben pro 100.000 Einwohner liefern.

Corona in NRW: Neun Prozent haben sich mit einer Mutation infiziert

In 73 Proben wurde die englische Variante B.1.1.7 entdeckt, in fünf die Mutante aus Südafrika. Die Variante aus Südamerika ist nicht vertreten.

Laut Mitteilung treten die Virusmutanten eher in den Ballungsräumen auf. Ländliche Regionen, auch die Grenzregion zu den Niederlanden, seien weniger betroffen.

Vor allem die Mutante B.1.1.7, die nach konservativen Schätzungen 35 Prozent ansteckender ist, bereitet den Virologen Sorgen. Erst am Mittwoch, 17. Februar, warnte Gesundheitsminister Jens Spahn vor der Briten-Mutation.

Auch für andere Varianten wie die südafrikanische wird inzwischen eine höhere Übertragbarkeit angenommen, genaue Daten dazu gibt es aber noch nicht. (dpa/mh)