Grausiger Fund Säugling (†) in NRW-Stadt in Mülleimer geworfen

Ein Säugling liegt in einem Bett auf der Wochenstation in einem Universitätsklinikum.

In Mönchengladbach wurde ein toter Säugling aufgefunden. Das undatierte Symbolfoto zeigt einen Säugling in einem Bett auf der Wochenstation einer Klinik.

Grauenhafter Fund in einem öffentlichen Müllbehälter in Mönchengladbach. Eine Frau entdeckte dort die Leiche eines Säuglings. Nun bittet die Polizei um Hinweise.

Schockierender Fund in Mönchengladbach. Um 16:26 Uhr erhielt die Polizei am Montag, 28. März 2022 den Hinweis, dass in einem öffentlichen Müllbehälter an der Ackerstraße / Ecke Carl-Diem-Straße ein Säugling läge.

Die alarmierten Polizistinnen und Polizisten fuhren sofort hin und fanden das leblose Kind. Die Geburt des Säuglings, der verborgen in dem Mülleimer lag, dürfte erst einige Stunden oder wenige Tage her sein.

Mönchengladbach: Toter Säugling in Mülleimer entdeckt

Für das Kind kam jede Hilfe zu spät. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft, um das Schicksal und die Herkunft des Babys zu klären.

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Wie in solchen Fällen üblich wird die Schwere der Tat hinsichtlich des Handelns oder auch Unterlassens der Kindsmutter von Polizeiund Staatsanwaltschaft ohne Vorannahmen oder Vorverurteilungen im Gesamtkontext bewertet.

Die Beamten hoffen darauf, die Kindsmutter zu finden. Sie selbst oder ihr Umfeld könnten dazu beitragen, die Umstände aufzuklären, unter denen das Kind zur Welt kam und anschließend in den Müll geworfen wurde.

Das Umfeld muss erfahrungsgemäß nicht zwingend Kenntnis von der Schwangerschaft gehabt haben. Frauen, die diese verdrängen oder leugnen, fallen jedoch oftmals dadurch auf, dass sie ihr Äußeres und / oder ihr Verhalten verändern sowie scheinbar plausible Erklärungen zum Beispiel für eine Gewichtszunahme liefern.

Toter Säugling: Kindsmutter soll sich melden

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei bitten die Kindsmutter, sich zu melden. Über die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Tat hinaus, verfügt die Polizei auch über ein Netzwerk mit Hilfsangeboten. Außerdem werden Zeugen gesucht.

  • Wer kann Hinweise zur möglichen Kindsmutter geben?
  • Wer hat im Bereich des Auffindeortes Ackerstraße / Ecke Carl-Diem-Straße möglicherweise Beobachtungen gemacht?

Hinweise nehmen die Beamten unter Telefon: 02161-290 entgegen. Informationen, ob es sich um einen kleinen Jungen, oder ein kleines Mädchen handelt, gibt es bisher noch nicht. Auch zur Todesursache gibt es noch keine Angaben. (dpa/susa)

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