In Ratingen lauschten fast 400 Schüler und Schülerinnen den emotionalen Berichten von echten Einsatzkräften.
Echte Retter schildernStille im Saal bei Berichten von tödlichen Unfällen

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Crash Kurs NRW in Ratingen verdeutlicht die Folgen von Unfällen.
Am Dienstag (20. Januar 2026) herrschte in der Stadthalle Ratingen zunächst eine ausgelassene Stimmung. Fast 400 junge Leute aus den Oberstufen mehrerer Ratinger Schulen tuschelten und machten Sprüche. Doch das sollte sich schlagartig ändern.
Im Laufe der rund einstündigen Veranstaltung sahen die Moderatoren und Moderatorinnen in immer mehr nachdenkliche Gesichter. Der Grund: die eindringlichen Schilderungen des „Crash-Kurs“-Teams auf der Bühne.
Momente, die Retter und Retterinnen nie vergessen
Polizeihauptkommissarin Annika Schoch berichtete, wie sie den tödlichen Unfall eines 19-jährigen Motorradfahrers aufnehmen musste. Rettungssanitäter Mark Fehl schilderte die schrecklichen Bilder einer verbrannten jungen Frau in ihrem Auto, die er nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Notfallseelsorgerin Petra Czekalla kämpfte mit den Tränen, als sie erzählte, wie sie einem 10-Jährigen die Todesnachricht seiner Mutter überbringen musste. Auch die Schilderung von Kirsten Niquet, deren betrunkener Vater zwei Menschen totfuhr, ging unter die Haut.
Die Akteure und Akteurinnen erzählten von realen Unfällen aus der Region. „Uns geht es nicht um Show und Schockeffekte, sondern um ein ganz konkretes Anliegen“, erklärte Polizeihauptkommissarin Anja Stropp. Die Botschaft: Unfälle passieren nicht einfach so, sondern haben Ursachen im Fehlverhalten von Menschen.
Ein eindringliches Plädoyer für mehr Verkehrssicherheit, das die Schüler und Schülerinnen so schnell sicher nicht vergessen werden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

