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Er rief noch um HilfeMann geht in NRW-Baggersee unter – jede Hilfe kommt zu spät

Das Symbolfoto zeigt einen Mitarbeiter der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) bei einer Übung am Fühlinger See.

Copyright: Thomas Banneyer/dpa

Das Symbolfoto zeigt einen Mitarbeiter der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) bei einer Übung am Fühlinger See.

Ein Sonntagsausflug in Kleve endete tragisch. Ein Mann (53) ertrank beim Schwimmen in einem Baggersee mit Badeverbot.

Ein Sonntagsausflug in Kleve endete mit einer Tragödie. Ein 53 Jahre alter Mann ertrank in einem Klever See, als er dort mit einem Freund schwimmen war.

Der fatale Vorfall ereignete sich in einem Baggersee, für den ein Badeverbot gilt. Sein Begleiter berichtete, wie der 53-Jährige plötzlich um Hilfe schrie und anschließend unter der Wasseroberfläche verschwand.

Verzweifelte Suche mit großem Aufgebot

Unverzüglich lief eine umfangreiche Suchmaßnahme an. Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG durchkämmten das Gewässer mit Tauchern sowie einer Drohne. Um den Vermissten aufzuspüren, wurden sogar Spürhunde von der Organisation ISAR Germany hinzugezogen.

Für den Verunglückten aus Kleve gab es jedoch keine Rettung mehr. Er konnte letztlich nur noch leblos geborgen werden; Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg, so die Polizei. Um die schockierten Hinterbliebenen kümmert sich jetzt der Opferschutz der Polizei. 

Nach dem tragischen Ereignis sprechen die Behörden erneut eine eindringliche Warnung vor dem Schwimmen in solchen Kiesgruben aus. Die Tücken sind oft nicht zu sehen: An manchen Stellen reicht das Wasser vielleicht nur bis zur Hüfte, doch nur einen Schritt entfernt kann die Tiefe abrupt auf zehn oder sogar zwölf Meter ansteigen. Zusätzlich stellen die starken Temperaturschwankungen im Wasser selbst für erfahrene Schwimmende eine erhebliche Belastung dar. (dpa/red)

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