Familienstreit in NRW eskaliert 61-Jähriger in Wohnung der Ex erstochen

Mitarbeiter der Kriminalpolizei sichern am 4. April 2021 Spuren auf einer Straße in Idensen in der Region Hannover. Bei einer Messerstecherei wurde dort ein 48-jähriger schwer verletzt.

In Oberhausen-Osterfeld wurde ein 61-Jähriger am 16. September durch Messerstiche während eines Familienstreits tödlich verletzt. Unser Archivfoto, das mit dem Fall aus Oberhausen nicht in Verbindung steht, zeigt einen Kriminalbeamten in Niedersachsen, der hinter einem Polizei-Absperrband zu einem Haus geht.

Bei einem eskalierten Familienstreit ist ein 61-Jähriger in Oberhausen erstochen worden. Die Polizei nahm zwei Personen, einen Mann und eine Frau, fest.

Duisburg/Oberhausen. Im Oberhausener Stadtteil Osterfeld hat ein Streit innerhalb einer Familie ein tödliches Ende gefunden: Am Donnerstagabend, 16. September, wurde ein 61 Jahre alter Mann durch mehrere Messerstiche getötet. Das teilten die zuständige Staatsanwaltschaft Duisburg sowie die Polizei Oberhausen am Freitag, 17. September, mit.

Gegen 19.30 Uhr war es laut Bericht der ermittelnden Behörden zu erheblichen Streitereien innerhalb mehrerer Familienangehöriger gekommen. Ein 61-Jähriger hatte zuvor seine von ihm getrennt lebende Frau in deren Wohnung aufgesucht. Was er dort wollte, ist derzeit noch unklar.

NRW: 61-Jähriger bei Familienstreit in Oberhausen erstochen

In der Wohnung hielten sich außer der besagten Frau noch weitere Familienangehörige auf. Es kam zu Streitigkeiten und schließlich auch zu körperlichen Auseinandersetzungen, bei denen der 61-Jährige durch Messerstiche tödlich verletzt wurde.

Mehrere Verdächtige sind direkt nach der Tat festgenommen worden. Ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Duisburg war vor Ort und leitete die Ermittlungen.

Nach jetzigem Kenntnisstand, so die offizielle Meldung, werden zwei Personen dem Haftrichter vorgeführt. Es handelt sich demnach um zwei Deutsche, einen Mann (31) und eine Frau (64). Es besteht der Verdacht des gemeinschaftlichen Totschlags.  Im Laufe des Freitagvormittags sollte der Tote obduziert werden, die Ermittlungen, die eine Mordkommission der Polizei Essen führt, dauern an. (smo)

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