„Tiefpunkt“ Nächstes Chaos am Düsseldorfer Flughafen – Feuerwehr muss helfen

Die Flughafenfeuerwehr musste ein Koffer-Chaos am Düsseldorfer Airport beseitigen. Ein Verdi-Experte nannte die Aktion einen „weiteren Tiefpunkt“.

Ungewöhnlicher Einsatz für die Düsseldorfer Flughafenfeuerwehr: Am vergangenen Samstagabend halfen Einsatzkräfte beim Gepäck.

Der Hintergrund: Zum Ferienbeginn am Freitag und Samstag (25. Juni) war es zu Störungen in der Computertechnik der Gepäckförderanlage gekommen. Nach Flughafenangaben blieben mehr als 1.000 Gepäckstücke zunächst zurück.

Wie die „NRZ“ berichtete, musste am Samstagabend Hunderte ankommende Passagiere zunächst ohne ihr Gepäck nach Hause fahren – die Koffer seien nachts in der inzwischen leeren Halle neben den Gepäckbändern abgestellt worden.

Für das Gepäck sind eigentlich die Fluglinien und deren Dienstleister zuständig. Beim Entladen am Samstagabend half aber ein eigenes Team aus „qualifizierten Mitarbeitern“ des Flughafens selbst und auch die Feuerwehr. Die sei „ausnahmsweise unterstützend“ dabei gewesen, so die Flughafensprecherin.

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Feuerwehr muss helfen, Koffer-Chaos am Düsseldorfer Flughafen zu beseitigen

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sei „selbstverständlich jederzeit gewährleistet“ gewesen.

Servicekräfte des Flughafens seien vor Ort gewesen, um Wasser an die zuvor wartenden Fluggäste zu verteilen. „Grundsätzlich informiert unser Servicepersonal die wartenden Passagiere auch über die jeweilige Situation, sobald entsprechende Informationen seitens der durch die Airlines beauftragten Dienstleister verfügbar sind.“

Der Verdi-Experte Özay Tarim nannte die Feuerwehr-Aktion einen „weiteren Tiefpunkt“. Dem Flughafen sei ein massiver Imageschaden entstanden. Seine Gewerkschaft habe seit langem vor einem Debakel zum Ferienbeginn gewarnt. (red)

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