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Pech für zwei DüsseldorferPflichtbewusster Schornsteinfeger enttarnte sie als Dealer

Schornsteinfeger (1)

Ein Schornsteinfeger brachte zwei Düsseldorfern jetzt kein Glück. Durch Zufall ließ der Handwerker die Männer, die sich am Ende als Drogendealer entpuppten, auffliegen.

von Nathalie Riahi (nari)

Düsseldorf – Viele Menschen haben den Aberglauben, dass der Schornsteinfeger Glück bringt. Zwei Wohnungsinhaber schienen das anders zu sehen, als ein Schornsteinfeger an deren Wohnungstür an der Oberbilker Allee klingelte. Sie hatten einen persönlichen einen Grund, ihm nicht die Tür zu öffnen...

Am Dienstag (19. Mai) klingelte der Schornsteinfeger an der Tür der beiden Wohnungsinhaber. Die 21- und 24-Jährigen verweigerten dem „Glücksbringer" allerdings konsequent den Zutritt zu ihrer Wohnung.

Düsseldorf: Schornsteinfeger rief das Ordnungsamt

Da der Schornsteinfeger jedoch die Feuerstellen in der Wohnung kontrollieren musste, bat dieser das Ordnungsamt der Stadt um Unterstützung.

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Und kaum standen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor der Tür, dämmerte es ihnen, dass die beiden Bewohner wohl weniger auf Glückskleeblätter, als auf bestimmte andere grüne Pflanzen stehen: Ihnen schlug schon bei ihrer Ankunft im Hausflur ein verdächtiger Geruch entgegen.

Düsseldorf: Bewohner wollten auch Ordnungsamtsmitarbeiter nicht reinlassen

Jetzt wollten die Bewohner erst recht keinen Zugang zur Wohnung gewähren. Insbesondere der 21-Jährige zeigte sich gegenüber den beiden Ordnungsamtsmitarbeitern wenig einsichtig und auffällig renitent.

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Also waren sie gezwungen, dem jungen Mann Handfesseln anzulegen. Zudem verständigten sie die Polizei.

Die eintreffenden Einsatzteams nahmen ebenfalls einen auffällig intensiven Marihuana Geruch aus dem Flur der Wohnung wahr. Da sich mittlerweile auch der 24-Jährige durch eine immer aggressivere Stimmung hervor tat, wurden auch diesem Handfesseln angelegt.

Düsseldorf: Beamte fanden jede Menge Drogen in der Wohnung

Mit einem richterlichem Beschluss im Gepäck betraten die Einsatzkräfte dann die Wohnung der beiden jungen Männer. Dort stießen die Beamte neben einer Schreckschusswaffe auf eine nicht unerhebliche Menge an Betäubungsmitteln.

Insgesamt konnten 14 kg Amphetaminpaste, ein Liter Amphetaminöl, 100 Gramm Cannabisharz und rund 1,4 kg Ecstasypillen sichergestellt werden.

Der 21-jährige soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Hier lautet der Tatvorwurf: Betäubungsmittelhandel mit Waffen. Der 24-jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Somit sorgte der Schornsteinfeger in diesem Fall für Fahndungsglück. Man sollte ihn halt nicht zweimal klingeln lassen. (nari)