Was für ein Albtraum! Eine Frau aus Solingen will ihren Mann loswerden, aber nicht sein Geld. Ihr Plan ist grausam: Sie lockt ihn in eine Falle und misshandelt ihn brutal. Das Urteil aus Düsseldorf ist eine klare Ansage.
Ehe-Hölle in DüsseldorfFrau sperrt Mann ein, schlägt mit Hammer zu – Knallhart-Urteil!

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Eine Frau soll ihren Ehemann gefangen gehalten haben. (Symbolbild)
Acht Jahre muss eine 32-Jährige hinter Gitter. Das Düsseldorfer Landgericht sprach die zweifache Mutter schuldig – wegen erpresserischen Menschenraubs, gefährlicher Körperverletzung und schweren Raubes. Der Vorsitzende Richter betonte die Härte der Strafe: Man habe sich am oberen Ende des Möglichen orientiert, „weil das echt schon 'ne heftige Tat gewesen ist“.
Die Beziehung des Paares war am Ende. Die Angeklagte wollte zwar die Trennung, aber auf keinen Fall ohne Geld dastehen, wie die dpa meldet. Ihr hinterhältiger Gedanke war es, das Vermögen ihres Mannes, darunter Autos, zu versilbern.
Die Falle schnappt zu: Angriff mit dem Hammer
Vergangenen September wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Die Frau aus Solingen lockte ihren 33-jährigen Gatten mit einem Helfer nach Düsseldorf in einen Hinterhalt. Vor Gericht gestand die 32-Jährige einen Großteil der Taten. Ein schreckliches Detail: Sie soll mit einem Hammer auf den Kopf ihres Mannes eingeschlagen haben.
Der 33-Jährige schilderte vor Gericht die schrecklichen Momente. Seine Frau habe Geld gefordert, während der Komplize ihn mit einer Waffe bedrohte. Das Paar, das nach irakischem Zivilrecht verheiratet ist, führte bis zu dem Vorfall einen gemeinsamen Autohandel in Solingen und hat zwei gemeinsame Kinder.
Gefesselt im Horror-Raum
Danach wurde es noch schlimmer. Die Täter fesselten den Mann mit einem Gurt und Kabelbindern und raubten ihm sein Bargeld sowie persönliche Papiere. Was dann folgte, ist purer Albtraum: Sie brachten ihn in ein dunkles Zimmer, das mit Plastikfolie präpariert war. Dort wurde er an Säcke gebunden, die mit Kieseln beschwert waren.
Der 33-Jährige hatte aber riesiges Glück im Unglück. Am nächsten Tag verließ der Komplize für einen Moment die Wohnung. Diese Chance nutzte der Gefangene, um sich loszureißen und in einen Friseursalon in der Nähe zu flüchten.
Überraschende Wende: Komplize aus der Kirche
Im Laufe der Ermittlungen kam ein erstaunliches Detail zutage. Die Deutsch-Irakerin gab an, ihren Helfer aus ihrer Kirchengemeinde in Düsseldorf zu kennen. „Sie ist 2022 zum christlichen Glauben konvertiert“, erläuterte ihr Anwalt. Der Komplize wird immer noch von der Polizei gesucht.
Die Anklage hatte eine Haftstrafe von zehn Jahren verlangt. Im Gegensatz dazu forderte die Verteidigung eine Strafe auf Bewährung. Das gesprochene Urteil hat noch keine Rechtskraft erlangt. (red)
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