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Flughafen Düsseldorf Mann (54) hat Krippenfiguren im Koffer – Röntgenbild zeigt was ganz anders

Auf einem Tablett stehen aufgebrochene Krippenfiguren, Goldschmuck und Goldmünzen.

Der Zoll am Düsseldorfer Flughafen hat einen versuchten Gold-Schmuggel in christlichen Krippenfiguren aufgedeckt.

Am Düsseldorfer Flughafen wollte ein Mann schnurstracks durch den Ausgang für anmeldefreie Waren marschieren – er hatte ja angeblich nur ein paar harmlose Krippenfiguren im Gepäck ... 

Krippenfiguren sind in der Vorweihnachtszeit nicht verdächtig. Das dachte der Mann (54) offenbar. Doch er hatte die Rechnung ohne die aufmerksamen Zöllner des Düsseldorfer Flughafens gemacht.

Wie ein Sprecher des Hauptzollamts Düsseldorf am Freitag (10. Dezember 2021) erzählte, wurde der 54-Jähriger gestoppt, als er durch den Ausgang für anmeldefreie Ware gehen wollte.

Flughafen Düsseldorf: Mann (54) schmuggelt Krippenfiguren mit Inhalt

Daraufhin haben die Düsseldorfer Zöllner den Verdächtigen überprüft und sein Gepäck geröntgt. Während im Koffer Krippenfiguren lagen, zeigten die Röntgenbilder was ganz anderes – nämlich Schmuck. 

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Als die Beamten daraufhin die Figuren öffneten, fanden sie darin insgesamt 33 Teile Goldschmuck und Münzen mit knapp 450 Gramm Gewicht. Der Wert wird auf mehr als 15.000 Euro geschätzt. Darüber hinaus habe der Mann 6500 Euro Bargeld dabei gehabt, so der Zollsprecher.

„Wir haben keine Rechnung gefunden. Wir wissen nicht, ob er das Gold vorab gekauft hat oder schon besaß“, sagte er. Der Mann habe jedoch die Reisefreimenge von 430 Euro überschritten. Hätte er die Ware angemeldet, wäre alles in Ordnung gewesen, erklärte der Sprecher weiter. Der Mann müsse mit einem Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung rechnen. (mit dpa)

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