In Jülich und Düren wurden zwei Frauen Opfer des fiesen Kettentricks. Die Diebinnen waren besonders dreist.
Dreister KettentrickFrauen (20, 88) auf offener Straße beklaut

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Die Polizei warnt vor Trickdieben und dem Kettentrick. (Symbolfoto)
Bei der Polizei Düren sind erneut zwei Fälle des sogenannten „Kettentricks“ angezeigt worden, bei dem Diebe und Diebinnen ihren Opfern Schmuck direkt vom Körper stehlen.
Bereits am 10. Mai 2026 wurde eine 20-jährige Frau in Jülich zum Opfer. Gegen 18.00 Uhr war die Jülicherin auf der Königsberger Straße unterwegs, als ein Auto neben ihr hielt. Eine Frau stieg aus, fasste ihr in die Haare, angeblich um eine Biene zu verscheuchen. Dabei stahl sie unbemerkt die beiden Goldketten der 20-Jährigen und legte ihr eine wertlose Kette an.
Bei dem Auto soll es sich um einen schwarzen BMW mit Dürener Kennzeichen gehandelt haben, am Steuer saß ein eher dicker Mann. Die Tatverdächtige wird als circa 35 bis 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß, mit dunkler, langer Kleidung und Kopftuch beschrieben.
88-Jährige nach dem Weg gefragt und dann beklaut
In Düren traf es am Montag (18. Mai 2026) eine 88-jährige Seniorin in der Scharnhorststraße. Gegen 13.40 Uhr hielt ein großes, dunkles Auto neben der Fußgängerin. Eine Frau fragte aus dem Auto heraus nach dem Weg zur nächsten Apotheke.
Als die Seniorin geholfen hatte, stieg die Frau aus, um sich mit einer Kette und einem Armband zu bedanken. Dabei klaute sie der 88-Jährigen die mit Diamanten besetzte Goldkette und ein goldenes Armband vom Handgelenk.
In diesem Fall wurde die Täterin als schlank, etwa 30 bis 40 Jahre alt, dunkel gekleidet und mit dunklen Haaren beschrieben. Sie sprach Deutsch mit Akzent. Im Auto befanden sich neben dem Fahrer noch zwei Kinder.
Die Polizei warnt vor dieser Masche. Seien Sie bei aufdringlicher Freundlichkeit misstrauisch und vermeiden Sie körperliche Nähe zu Unbekannten. Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 zu melden. (red)
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