Autos mit Steinen beworfen, Polizisten attackiert 200 Jugendliche randalieren zu Halloween in Dortmund

Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsamt kontrollieren in der Abenddämmerung in der Fußgängerzone.

Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsamt kontrollieren in unserem Symbolbild im März 2021 in der Abenddämmerung eine Fußgängerzone in Dortmund: Am Samstag haben rund 200 Jugendliche in Dortmund randaliert.

Unfassbare Szenen am Halloween-Abend: Am Sonntag haben rund 200 Jugendliche in Dortmund randaliert, bewarfen Autos mit Steinen, attackierten Polizisten. Viele von ihnen sind offenbar aus anderen NRW-Städten angereist.

Dortmund. Die Polizei hat in Dortmund eine Halloween-Randale von rund 200 Jugendlichen aufgelöst. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, sollen sie am Sonntagabend (31. Oktober) Autos mit Eiern und Mehl sowie Steinen beworfen haben. Den Einsatzkräften war gemeldet worden, dass in der Nähe eines Einkaufszentrums massiv Pyrotechnik gezündet werde.

Beim Eintreffen der Beamten hatten sich dort bis zu 200 Jugendliche versammelt. Mit Eiern und Mehl bewarfen sie einen Streifenwagen und weitere Fahrzeuge. Mehrere Personen sollen zudem mit Steinen auf Busse und Bahnen gezielt haben.

Einige Randalierer trugen während der Taten Sturmhauben. Ein Jugendlicher soll einen Polizisten attackiert haben. Gegen ihn werde wegen Körperverletzung ermittelt. Schließlich seien die Jugendlichen in kleineren Gruppen davongelaufen.

Dortmund: Dutzende Verdächtige fliehen mit Stadtbahn

Es sei gelungen, mehrere der etwa 14- bis 18-Jährigen zu identifizieren und den Eltern zu übergeben. 30 Verdächtige seien mit der Dortmunder Stadtbahn geflüchtet, die von der Polizei gestoppt wurde. Weil einer der Jugendlichen eine Schreckschuss-Waffe mit sich führte, wurde er wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

Die übrigen seien des Platzes verwiesen worden. Viele der Jugendlichen seien gar nicht aus Dortmund, sondern offenbar aus anderen NRW-Städten angereist, sagte ein Polizeisprecher. „Mit schaurig-schönem Spaß hatte das Verhalten nichts zu tun“, bilanzierte die Polizei nach dem Vorfall. (dpa/mg)

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