Zehntausende bei Demo in Bonn – viel mehr als erwartet.
Demo-Ansturm in BonnPolizei muss Zahlen massiv korrigieren

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Weit mehr Teilnehmer, als zunächst erwartet: Am Samstag waren rund 50.000 Menschen bei einer prokurdischen Großdemo in der Bonner Rheinaue dabei.
50.000 Menschen bei pro-kurdischer Versammlung – was hinter dem Mega-Treffen steckt
Ein Meer aus Menschen in der Bonner Rheinaue! Am Samstag fand in Bonn eine pro-kurdische Kundgebung statt, die sämtliche Prognosen übertraf. Anstelle der erwarteten 17.000 Teilnehmenden versammelten sich zum Höhepunkt circa 50.000 Personen in der früheren Bundeshauptstadt.
Die Polizei sah sich am Sonntag gezwungen, ihre ursprünglichen Zahlen erheblich nach oben zu korrigieren. Wie die dpa berichtet, verlief das Treffen zum Thema „Die Lage in Syrien“ trotz der gewaltigen Menschenansammlung friedfertig.
50.000 Menschen feiern friedlich in der Rheinaue
Die Veranstaltung fiel zeitlich mit dem kurdischen Neujahrsfest Newroz zusammen, welches traditionell den Beginn des Frühlings einläutet. Für zahlreiche Kurdinnen und Kurden stellt das Fest obendrein ein bedeutendes Zeichen des politischen Widerstands dar.
Viele der Teilnehmenden waren extra aus dem Ausland angereist, um in Bonn präsent zu sein. Der massive Zustrom hatte beträchtliche Verkehrsbehinderungen in und um Bonn zur Folge.
Zwölf Menschen mussten medizinisch versorgt werden
Trotz der friedvollen Atmosphäre gab es einige gesundheitliche Notfälle. Laut Angaben der Feuerwehr litten zwölf Personen an Kreislaufproblemen und benötigten eine Behandlung.
Fünf von ihnen kamen vorsichtshalber für weitere Abklärungen in ein Krankenhaus, wie mitgeteilt wurde. Angesichts der enormen Teilnehmerzahl sei die Situation jedoch übersichtlich geblieben (red).
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