Bonner Polizei im Großeinsatz Streit zwischen Familien-Clans – drei Verletzte

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Montagabend wurde ein 23-Jähriger in Bonn mit einem Messer verletzt. Unser Symbolfoto zeigt eine nachgestellte Szene mit einem Butterflymesser aus dem Jahr 2003.

Bonn – Gegen 21.45 Uhr rückte die Bonner Polizei am Montag, 6. Juli, mit einem Großaufgebot Richtung Brüser Berg. An der Borsigallee waren zwei syrische Familien-Clans brutal aneinandergeraten – gut zehn Personen waren daran beteiligt. Unter anderem kam auch ein Messer zum Einsatz.

Streit zwischen Bonner Familien-Clans: Mehrere Festnahmen

Als die Beamten vor Ort eintrafen, hatte sich die Lage zunächst beruhigt. Ein 23-Jähriger, der mit einem Messer am Rücken verletzt wurde und eine ebenfalls verletzte 27-Jährige hatten sich bereits auf den Weg in ein Krankenhaus gemacht. Lebensgefahr bestand für beide zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht. Ein polizeibekannter 29-Jähriger zog sich eine Handverletzung zu, die später auch im Krankenhaus behandelt wurde.

Streit zwischen Familien-Clans: Täter sind polizeibekannt

Zwei Männer im Alter von 32 und 39 Jahren wurden vorläufig festgenommen – beide sind für die Polizei ebenfalls keine Unbekannten.

Gute eine Stunde später, gegen 23 Uhr, kam es erneut zum Streit zwischen den Clans. Nachdem ein 34-Jähriger wiederum ein Messer gezogen hatte, setzten die Einsatzkräfte Pfefferspray ein – anschließend ging es in die Zelle.

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Die ersten Ermittlungen zum Hintergrund des Geschehens gestalteten sich schwierig, da die Beteiligten wenig kooperationsbereit waren. Nach EXPRESS-Infos soll ein Streit wegen einer Beziehung eskaliert sein, dabei soll der Mann aus dem einen Clan, die Frau aus dem anderen stammen. Bereits am Wochenende soll es zu ersten Auseinandersetzungen gekommen sein. (stz, iri)

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