Die Polizei im Kreis Mettmann kontrollierte am Car-Freitag Raser, Tuner und Autoposer.
Bilanz am Car-FreitagBiker mit 115 km/h in 50er-Zone erwischt

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Schwerpunktkontrollen der Polizei an "Car-Freitag" im Kreis Mettmann.
Anlässlich des sogenannten „Car-Freitags“ hat die Polizei im Kreis Mettmann in der Nacht zum Ostersamstag (4. April 2026) einen Schwerpunkteinsatz gegen die Raser-, Tuning- und Autoposer-Szene durchgeführt.
Dabei überprüften die Verkehrsexpertinnen und Verkehrsexperten gemeinsam mit Streifenpolizistinnen und -polizisten szenebekannte Treffpunkte. Größere Ansammlungen von Tunern oder Autoposern wurden erfreulicherweise nicht festgestellt, an den bekannten Parkplätzen wurden nur vereinzelte Autos angetroffen.
Eine Ausnahme gab es aber doch: Bei einem Fahrer war durch Veränderungen an der Auspuffanlage und an der Rad-Reifenkombination die Betriebserlaubnis erloschen. Das Auto wurde zur Dokumentation der Mängel von einem Abschleppdienst zu einer Prüfstelle gebracht.
Biker mit 115 km/h in 50er-Zone gestoppt
Bei Geschwindigkeitskontrollen in Velbert und Heiligenhaus wurden insgesamt 138 Verstöße gemessen. Während 106 Fälle mit einem Verwarngeld geahndet werden, erhalten 32 Fahrerinnen und Fahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Unrühmliche Spitze war ein Motorradfahrer, der mit 115 km/h bei erlaubten 50 km/h an einer Kontrollstelle vorbeifuhr. Den Mann erwartet jetzt ein Bußgeld von mindestens 600 Euro, ein zweimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister.
Polizei mit klarer Ansage an Raser und Tuner
Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Thorsten Lamb: „Der öffentliche Verkehrsraum und seine Straßen sind keine Rennstrecken und keine Schauplätze für ein Kräftemessen oder zur Selbstinszenierung. Aus diesem Grund schreiten wir konsequent gegen Raser ein.“ Er betonte weiter, dass nichts dagegen spreche, dass sich Autoliebhaberinnen und -liebhaber präsentieren, „aber nur, solange die Regeln eingehalten werden. Bei Verstöße zeigen wir keine Toleranz.“ (red)
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