Abo

Betrug mit AlufolieHändler prellt Staat um 750.000 Euro

Zollfahnder ermitteln wegen Antidumpingzollhinterziehung bei Aluminiumfolienprodukten.

Copyright: Original-Content von: Zollfahndungsamt Essen, übermittelt durch news aktuell

Zollfahnder ermitteln wegen Antidumpingzollhinterziehung bei Aluminiumfolienprodukten.

Ein Händler für Friseurbedarf hat den Staat um Hunderttausende Euro betrogen. Jetzt fiel das Urteil.

Wegen gewerbsmäßigen Schmuggels und der Hinterziehung von Antidumpingzöllen in Höhe von rund 750.000 Euro wurde ein chinesischer Geschäftsmann vor dem Amtsgericht Krefeld zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Zusätzlich muss er 100.000 Euro als Bewährungsauflage zahlen.

Seit Juli 2022 ermittelten das Zollfahndungsamt Essen und die Europäische Staatsanwaltschaft gegen den internationalen Händler. Der Vorwurf: Bei 31 Importen von Aluminiumfolie für den Friseurbedarf, sogenannten „Strähnchenfolien“, wurden die fälligen Zölle nicht gezahlt.

Raffinierte Masche mit Scheinfirma

Um die Abgaben zu umgehen, gab der Angeklagte bei den Importen fälschlicherweise Myanmar als Herkunftsland an, obwohl die Ware tatsächlich aus China stammte und somit zollpflichtig gewesen wäre. Dafür gründete der Mann extra eine Firma in Myanmar, die aber nur zum Schein minimale Behandlungen an der Folie durchführte.

Im März 2023 durchsuchten Ermittler und Ermittlerinnen mehrere Objekte in ganz Deutschland. Angeklagt wurde der Mann, der die Geschäfte faktisch führte, sowie seine Ehefrau, die als Geschäftsführerin eingetragen war. Das Verfahren gegen sie wurde gegen eine Geldauflage eingestellt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da beide Seiten Berufung eingelegt haben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Die Polizei ermittelt nach mehreren Einbrüchen. (Symbolfoto)

Unheimliche Serie

Einbrüche in drei Senioren-Einrichtungen in Solingen