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Blockade in MülheimKlima-Aktivisten legen Zufahrt zu Panzer-Werk lahm

Leopard-Kampfpanzer von KNDS

Copyright: Sven Hoppe/dpa

Das Rohr eines Leopard-Kampfpanzers von KNDS. (Symbolbild)

Klima-Aktivisten legen Panzerschmiede in Mülheim lahm.

Blockade-Aktion in Mülheim an der Ruhr! Am Freitagmorgen (21. Juni 2024) haben Klima-Aktivisten die Zufahrt zur Panzerschmiede KNDS lahmgelegt. Eine Sprecherin der Gruppierung „Ende Gelände“ bestätigte, dass der Schichtwechsel gestoppt wurde. Das bedeutete konkret: Die Nachtschicht durfte kurz vor fünf Uhr das Gelände noch verlassen, doch für die anrückende Frühschicht gab es kein Durchkommen mehr.

Die Behörden bestätigten eine nicht angemeldete Zusammenkunft vor der Fabrik, nannten anfangs aber eine Zahl von mindestens 40 Demonstrierenden. Ein Sprecher der Polizei sagte, die Zufahrt zum Unternehmen sei versperrt. Ganz andere Zahlen meldete jedoch das Bündnis „Ende Gelände“: Dort war von 200 Personen die Rede, die bei der Aktion mitmachten.

„Stahl nicht für Panzer, sondern für Windräder“

Ein Teil der Demonstrierenden reiste aus dem Klimacamp in Hamm an, wo der Widerstand gegen neue Gaskraftwerke organisiert wird. „Antimilitarisierung und Klimagerechtigkeit gehören zusammen“, machte die Sprecherin von „Ende Gelände“ deutlich. Der mit riesigen Mengen Kohle und Gas produzierte Stahl solle eine andere Verwendung finden: nicht für Kriegsgerät, sondern für den Bau von Windrädern oder Schienen für die Bahn.

Vor dem Fabriktor wurden Transparente mit Slogans wie „Another World is possible“ (eine andere Welt ist möglich) entrollt. Die zentrale Botschaft der Gruppe: Ein sofortiger Ausstieg aus Kohle und Gas.

Nächste Blockade: Aktivisten ziehen zu Rohr-Hersteller

Doch die Aktion war noch nicht vorbei: Die Gruppe bewegte sich anschließend zu einem anderen Betrieb in Mülheim, der Pipeline-Rohre fertigt. Laut der Sprecherin versperrten dort zusätzliche 200 Aktivisten die Gleise für den Güterverkehr zum Werk. Der Personenverkehr auf den Schienen war davon aber nicht beeinträchtigt. An diesem Schauplatz zählte die Polizei anfangs ungefähr 100 Demonstrierende.

Große Frage: Ist auch Greta Thunberg dabei?

Der Hintergrund dieser Proteste ist das Klimacamp in Hamm. Dort sorgte am Donnerstag die Ankunft der bekannten schwedischen Aktivistin Greta Thunberg für Aufsehen. Das Bündnis „Ende Gelände“ hatte für den Freitag bereits umfangreiche Aktionen des zivilen Ungehorsams in Aussicht gestellt. Offen blieb vorerst, ob Thunberg persönlich an den Protesten teilnahm oder sich weiterhin im Camp aufhielt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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