Ein tödlicher Unfall, ein gebrochenes Versprechen. Die Gefahr bleibt.
Tödlicher Unfall mit vier TeenagernBehörde bricht Versprechen an gefährlicher Todes-Strecke

Copyright: Christoph Reichwein/dpa
Vier Teenager kamen bei dem schrecklichen Unfall in Kürten ums Leben.
Ein schrecklicher Unfall am 16. August kostete vier junge Menschen das Leben. Ob eine Leitplanke die Tragödie hätte verhindern können, ist unklar. Doch es ist ein Skandal, dass die seit Langem geforderten Schutzplanken an der Dürschtalstraße immer noch nicht installiert sind.
Die gefährliche Situation ist bereits seit 2021 bekannt. Passiert ist seither kaum etwas, abgesehen von einer Herabsetzung des Tempolimits auf der Landstraße. Einen festen Zeitplan, um diese eklatante Sicherheitslücke zu schließen, gab es erschreckenderweise nie.
Nach Tragödie keimte kurz Hoffnung auf – jetzt herrscht Stillstand
Erst die furchtbare Tragödie im vergangenen August, bei der vier Teenager starben, brachte Bewegung in die Sache. Der öffentliche Druck wurde so groß, dass eine Montage der fehlenden Leitplanken bis zum Jahresende angekündigt wurde. Zuvor sollten die nötigen Leitungen verlegt werden.
Jetzt, wo das mediale Interesse nachlässt, scheint der Plan jedoch vom Tisch zu sein. Eine Nachfrage ergab, dass es anscheinend keine Frist mehr für die Installation der Schutzplanken gibt. Dieses Vorgehen ist nicht nur ein Ärgernis, sondern schlichtweg unverantwortlich.
Der schwere Unfall und die zahlreichen, durch Polizeikontrollen dokumentierten Geschwindigkeitsverstöße auf dieser Strecke haben eines deutlich gemacht: Jede weitere Verzögerung ist nicht hinnehmbar. Das Sicherheitsproblem muss sofort gelöst werden – und nicht auf unbestimmte Zeit verschoben werden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

